Tschechien: bauMax-Märkte fast alle wieder geöffnet

Prag - Die 18 bauMax-Märkte in Tschechien, die 2015 die polnische Gesellschaft Merkury Market übernommen hat, sind schon fast alle wieder geöffnet, nachdem am Wochenende sechs weitere davon den Verkauf erneut gestartet haben, teilte die polnische Firma laut Zeitungsberichten von heute, Montag, mit.

Die letzten zwei Baumärkte werden "in nächster Zeit" folgen. Alle Verkaufsstellen in Tschechien laufen immer noch unter der Marke bauMax, hieß es weiter.

Die tschechische Wettbewerbsbehörde (UOHS) hatte die Übernahme von 18 bauMax-Märkten durch Merkury Market im Oktober 2015 erlaubt. Weitere vier ehemalige bauMax-Märkte gingen an die Obi-Kette, wobei alle vier bereits seit Anfang Februar wieder geöffnet sind.

Die bauMax-Kette in Tschechien hatte 2014 einen Verlust in Höhe von 562 Mio. Kronen (20,8 Mio. Euro) hinnehmen müssen. Auch die vier Jahre davor waren verlustbringend.

Der südafrikanische Steinhoff-Großaktionär Christo Wiese kappt nach seinem Rücktritt als Verwaltungsratschef weitere Verbindungen zu dem angeschlagenen Handelsriesen. Wiese sagte am Freitag den Verkauf der Einzelhandelskette Shoprite an Steinhoffs Afrika-Tochter STAR ohne Angabe von Gründen ab.
 

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Steinhoff-Großaktionär sagt Milliarden-Firmenverkauf ab

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

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Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

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Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma