Trumps Drohung gegen Autobauer: Deutscher VDA warnt vor Handelskrieg

Berlin (APA/dpa) - Nach der Drohung von US-Präsident Donald Trump mit Strafzöllen auf EU-Autos warnt der deutsche Autobauer-Branchenverband VDA vor einer Eskalation. "Ein Handelskrieg zwischen den USA und Europa muss auf jeden Fall vermieden werden. In einem solchen Handelskrieg gibt es nur Verlierer, auf allen Seiten", sagte der Präsident des Verbands der Automobilindustrie (VDA), Bernhard Mattes, am Sonntag.

Die Industrie beobachte den Streit mit Sorge, sagte Mattes der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Trump hatte am Samstag auf Twitter geschrieben, dass "wir einfach eine Steuer auf ihre Fahrzeuge erheben, die frei in unser Land strömen", wenn die Europäer als Antwort auf die von ihm angekündigten Strafzölle auf Stahl und Aluminium nun auch ihre "schon massiven" Zölle für US-Unternehmen weiter anheben würden.

Mattes wies darauf hin, dass die deutschen Autobauer ihre Produktion in den USA bereits seit Jahren ausbauten, dort deutlich mehr Menschen einstellten und die Ausfuhr in die Vereinigten Staaten sinke. Im vergangenen Jahr seien 494.000 Autos exportiert worden, mehr als ein Viertel weniger als noch 2013. Die Verkäufe der deutschen Konzerne in den USA legten 2017 in der Summe um etwa ein Prozent auf 1,35 Millionen Neuwagen zu.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte