Trump will Fed-Chef trotz Enttäuschung über Geldpolitik nicht feuern

Washington (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat sich nach dem Kursrutsch an den Börsen abermals öffentlich über die Notenbank Fed beschwert, an deren Chef Jerome Powell will er jedoch festhalten. "Ich werde ihn nicht feuern", sagte Trump am Donnerstag in Washington.

Zugleich machte er jedoch die Geldpolitik der Fed mit den Zinserhöhungen für die starken Verluste an den Aktienmärkten verantwortlich. Am Vortag hatte Trump die Notenbank scharf kritisiert und gesagt: "Ich denke, dass die Fed verrückt geworden ist".

Fed-Chef Powell hatte im September nach der dritten Leitzinserhöhung in diesem Jahr die Unabhängigkeit der Währungshüter betont: "Wir berücksichtigen keine politischen Faktoren." Die Notenbanker richteten ihre Entscheidungen ausschließlich am Auftrag der Fed aus, die Arbeitslosigkeit niedrig und die Inflation stabil zu halten. Trump beschwert sich schon länger öffentlich über den Kurs der Notenbank, was für einen US-Präsidenten ungewöhnlich ist. Er hatte Powell, der erst seit Februar Fed-Chef ist, aber selbst nominiert.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte