Trump will Fed-Chef trotz Enttäuschung über Geldpolitik nicht feuern

Washington (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat sich nach dem Kursrutsch an den Börsen abermals öffentlich über die Notenbank Fed beschwert, an deren Chef Jerome Powell will er jedoch festhalten. "Ich werde ihn nicht feuern", sagte Trump am Donnerstag in Washington.

Zugleich machte er jedoch die Geldpolitik der Fed mit den Zinserhöhungen für die starken Verluste an den Aktienmärkten verantwortlich. Am Vortag hatte Trump die Notenbank scharf kritisiert und gesagt: "Ich denke, dass die Fed verrückt geworden ist".

Fed-Chef Powell hatte im September nach der dritten Leitzinserhöhung in diesem Jahr die Unabhängigkeit der Währungshüter betont: "Wir berücksichtigen keine politischen Faktoren." Die Notenbanker richteten ihre Entscheidungen ausschließlich am Auftrag der Fed aus, die Arbeitslosigkeit niedrig und die Inflation stabil zu halten. Trump beschwert sich schon länger öffentlich über den Kurs der Notenbank, was für einen US-Präsidenten ungewöhnlich ist. Er hatte Powell, der erst seit Februar Fed-Chef ist, aber selbst nominiert.

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP), Walter Meischberger, Peter Hochegger und andere begab sich heute die Richterin auf die Spur einer Immobilieninvestmentvereinbarung zwischen Meischberger und dem mitangeklagten Makler Ernst Karl Plech. Die mit 2006 datierte Vereinbarung wurde laut Anklage erst im Herbst 2009 erstellt und unterschrieben.
 

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Grasser-Prozess - Richterin folgt Spur der Immoinvestvereinbarung

Wien (APA) - Die Kollektivvertragsverhandlungen der Metaller sind am Dienstag in die dritte Runde gegangen. Kurz vor Beginn der Gespräche bestätigte sich, dass die Fronten weiterhin verhärtet sind und am heutigen Verhandlungstag nicht mit einer Einigung zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern zu rechnen sein dürfte. Für Freitag ist gegebenenfalls eine weitere Verhandlungsrunde angesetzt.
 

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Metaller-KV - Standpunkte in dritter Runde noch weit auseinander

Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Der nach einer Klage wegen Marktmanipulation vereinbarte Vergleich zwischen Tesla-Chef Elon Musk und der US-Börsenaufsicht ist perfekt. Der zuständige Richter Alison Nathan stimmte dem Kompromiss am Dienstag in New York zu, wie aus Gerichtsdokumenten hervorgeht. Dabei hatte der Starunternehmer die Aufseher jüngst noch bei Twitter verspottet.
 

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Richter stimmt Einigung zwischen Tesla-Chef und Börsenaufsicht zu