Trump will EU-Stahl- und Alu-Exporte durch Quote oder Zoll senken

Brüssel/Washington (APA/Reuters) - Im Handelsstreit mit der EU pocht US-Präsident Donald Trump nach Angaben aus der polnischen Regierung auf eine Verringerung der Stahl- und Aluminium-Exporte in die USA um zehn Prozent. Dazu würden von der US-Seite zwei Optionen erwogen, sagte eine polnische Regierungssprecherin am Dienstagabend: Entweder eine Reduzierung der Exporte auf 90 Prozent der Menge von 2017 durch eine Quote oder eine Reduzierung um ebenfalls zehn Prozent durch Schutzzölle.

Zuvor hatte das "Wall Street Journal" die polnische Technologieministerin Jadwiga Emilewicz gleichlautend zitiert. EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström rechnet nicht damit, dass die Union die drohenden US-Zölle von 25 Prozent auf Stahl und zehn Prozent auf Aluminium noch abwenden kann. Gut eine Woche vor dem Auslaufen der von den USA gesetzten Frist äußerte sie sich am Dienstag pessimistisch, dass es erneut zu einer Verlängerung kommt. Es gebe aus Washington Signale, dass die bisher für die EU gewährte Ausnahmeregelung nicht über den 1. Juni hinaus ausgeweitet werde, sagte Malmström nach einem Treffen der EU-Handelsminister.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro