Trump verteidigt harten Kurs gegen Teheran und bietet Deal an

Brüssel (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat seine harte Linie gegenüber dem Iran verteidigt. "Sie behandeln uns jetzt mit viel mehr Respekt", sagte Trump am Donnerstag auf einer Pressekonferenz am Rande des NATO-Gipfels in Brüssel mit Blick auf den US-Ausstieg aus dem Atomabkommen. Zugleich äußerte er sich bereit, einen "Deal" mit TEheran zu machen.

Die Iraner hätten nun eine Menge Probleme, die Wirtschaft kollabiere, sagte Trump. "An einem gewissen Punkt werden Sie mich anrufen und sagen: "Lass uns einen Deal machen" - und dann machen wir einen Deal. Aber das schmerzt sie gerade sehr", sagte er mit Blick auf die Sanktionen gegen das Land.

Das Abkommen sieht vor, dass der Iran sein Atomprogramm massiv zurückfährt und streng überwachen lässt. So soll die Islamische Republik am Bau einer Atomwaffe gehindert werden. Im Gegenzug wurde Teheran der Ausbau der Wirtschaftsbeziehungen versprochen. Seit Trump im Mai aus der Vereinbarung ausgestiegen ist und neue US-Sanktionen gegen den Iran angekündigt hat, steht der Atomdeal vor dem Scheitern. Die verbliebenen fünf Vertragspartner Teherans versuchten am vergangenen Freitag bei einem Außenministertreffen in Wien, das Abkommen zu retten.

Washington (APA/dpa-AFX) - In den USA ist die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche überraschend weiter gesunken und auf den tiefsten Stand seit fast 50 Jahren gefallen. Die Anträge gingen um 8.000 auf 207.000 zurück, wie das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. So niedrig war die Zahl der Erstanträge zuletzt im Dezember 1969.
 

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US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe auf tiefstem Stand seit 1969

Wien/Linz (APA) - Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) hat im Korruptionsprozess rund um die Privatisierung der Bundeswohnungen und den Linzer Terminal Tower erneut sein Handeln verteidigt. Die Vergabe der Bundeswohnungen sei korrekt, transparent und ein Erfolg für die Republik gewesen. Aber bei der ersten Einvernahme sah Grasser noch eine "katastrophale Optik" durch das Provisionsgeschäft bei der Buwog.
 

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Grasser-Prozess - Grasser verteidigt Vergabe, "Optik katastrophal"

Frankfurt/Wolfsburg (APA/Reuters) - Die Kernmarke Volkswagen des VW-Konzerns soll nach dem Willen von Konzernchef Herbert Diess schon vier bis fünf Jahre früher als bisher geplant eine Rendite von sechs Prozent erreichen. Spätestens 2021 wolle Diess die Marke von sechs statt der bisher bis dahin angestrebten vier Prozent Gewinn vom Umsatz schaffen, berichtete das "Manager Magazin" am Donnerstag ohne Angabe von Quellen.
 

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Magazin: VW-Chef will höhere Rendite bei VW früher erreichen