Trump verteidigt harten Kurs gegen Teheran und bietet Deal an

Brüssel (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat seine harte Linie gegenüber dem Iran verteidigt. "Sie behandeln uns jetzt mit viel mehr Respekt", sagte Trump am Donnerstag auf einer Pressekonferenz am Rande des NATO-Gipfels in Brüssel mit Blick auf den US-Ausstieg aus dem Atomabkommen. Zugleich äußerte er sich bereit, einen "Deal" mit TEheran zu machen.

Die Iraner hätten nun eine Menge Probleme, die Wirtschaft kollabiere, sagte Trump. "An einem gewissen Punkt werden Sie mich anrufen und sagen: "Lass uns einen Deal machen" - und dann machen wir einen Deal. Aber das schmerzt sie gerade sehr", sagte er mit Blick auf die Sanktionen gegen das Land.

Das Abkommen sieht vor, dass der Iran sein Atomprogramm massiv zurückfährt und streng überwachen lässt. So soll die Islamische Republik am Bau einer Atomwaffe gehindert werden. Im Gegenzug wurde Teheran der Ausbau der Wirtschaftsbeziehungen versprochen. Seit Trump im Mai aus der Vereinbarung ausgestiegen ist und neue US-Sanktionen gegen den Iran angekündigt hat, steht der Atomdeal vor dem Scheitern. Die verbliebenen fünf Vertragspartner Teherans versuchten am vergangenen Freitag bei einem Außenministertreffen in Wien, das Abkommen zu retten.

Frankfurt (APA/dpa) - Kunden des AUA-Mutterkonzerns Lufthansa drohen die ersten Streiks seit Frühjahr vergangenen Jahres. Im Tarifkonflikt um die rund 1.000 Flugbegleiter bei der Billigtochter Eurowings sind die Fronten so verhärtet, dass die Gewerkschaft Verdi Verhandlungen absagt und sich für Streiks rüstet.
 

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Verdi droht mit Streiks bei Eurowings - "Jederzeit denkbar"

Peking (APA/Reuters) - In die Bemühungen um ein Ende des Handelsstreits zwischen China und den USA kommt wieder Bewegung. Die Führung in Peking lieferte US-Regierungskreisen zufolge eine schriftliche Antwort auf die Forderung nach weitreichenden Änderungen in der Handelspolitik.
 

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Wieder Bewegung im Handelsstreit zwischen China und USA

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und andere war heute, Donnerstag, am 64. Tag des Verfahrens, wieder die Causa Buwog und Linzer Terminal Tower dran. Für Protokollberichtigungsanträge der Verteidiger zu diesen Themen mussten alle Angeklagten dieser Causa, also auch Grasser, wieder vor Gericht erscheinen.
 

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Grasser-Prozess - Protokolle: Vom "Zahlenhecht" zum "Zahlenknecht"