Trump berät Steuerplan mit republikanischen Senatoren am Dienstag

Washington (APA/Reuters) - US-Präsident Donald Trump will seine Pläne für eine Steuerreform in der nächsten Woche vorantreiben. Der Milliardär werde sich dazu am Dienstag mit den Republikanern im Senat treffen, sagte Senator John Barrasso am Freitag. Dann seien Beratungen bei der wöchentlichen Mittagsrunde von Trumps Partei im Kapitol vorgesehen.

Trump war in der vergangenen Woche mit den Steuerplänen zwei große Schritte vorangekommen. Erst verabschiedete das Repräsentantenhaus einen eigenen Gesetzentwurf dazu. Kurz danach gab der Finanzausschuss des Senats grünes Licht, um eine andere Version für das Steuersenkungspaket in der zweiten Kongresskammer vorzulegen.

Für Trump ist es das derzeit bedeutendste politische Vorhaben, dem zudem die Finanzmärkte entgegenfiebern. Probleme dürfte der Präsident allerdings im Senat bekommen. Anders als im Repräsentantenhaus verfügen seine Republikaner hier nur über eine knappe Mehrheit.

Auch in den eigenen Reihen hält sich zudem seit Wochen Widerstand. Dem Magazin "Time" zufolge sprachen sich zuletzt vier republikanische Senatoren gegen den Gesetzentwurf aus - das wäre genug, um ihn scheitern zu lassen. Sie kritisieren ähnlich wie die oppositionellen Demokraten, dass die Entlastungen das Haushaltsdefizit aufblähen würden.

Tokio (APA/Reuters) - Die japanische Regierung schiebt ihr Ziel eines ausgeglichenen Staatshaushalts einem Medienbericht zufolge auf die lange Bank. Die Ausgaben sollen die Einnahmen nun erst 2025 decken und damit fünf Jahre später als bisher geplant, berichtete die Tageszeitung "Nikkei" (Mittwochausgabe) unter Berufung auf den Budgetentwurf.
 

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Bericht - Japan erwartet erst 2025 ausgeglichenes Budget

Wien/Linz (APA) - Der heutige 33. Tag im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und andere hat gleich mit einigen Absenzen begonnen. Der Schweizer Vermögensverwalter Norbert Wicki und ein Angeklagter zur Causa Linzer Terminal Tower ließen sich durch ihre Anwälte entschuldigen.
 

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Grasser-Prozess - Drei Angeklagte heute nicht da

Wien (APA) - Die arabische Fluglinie Kuwait Airways, die zuletzt in Deutschland für Kritik sorgte, weil sie die Beförderung eines Israelis verweigert hatte, wird ab Juni auch nach Wien fliegen, berichtet die "Presse" am Mittwoch. Geplant sind demnach drei wöchentliche Direktverbindungen zwischen Wien und dem internationalen Flughafen in Kuwait. Vorerst soll die Fluglinie bis September nach Wien fliegen.
 

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Antiisraelische Fluglinie Kuwait Airways fliegt ab Juni nach Wien