Trump kritisiert Russland und China wegen Währungsabwertungen

Washington (APA/Reuters) - US-Präsident Donald Trump wirft Russland und China Währungsmanipulationen vor. "Russland und China spielen das Währungs-Abwertungsspiel, während die Vereinigten Staaten die Zinsen erhöhen", schrieb Trump am Montag auf Twitter. Das sei nicht hinnehmbar.

Die russische Währung Rubel wertete vorige Woche zeitweise um mehr als zehn Prozent zum Dollar ab, was Experten auf die neuen US-Sanktionen gegen das Land zurückführten. Eine schwächere Währung ist tendenziell gut für die Exporte eines Landes, da es Waren in anderen Regionen billiger macht. Die US-Notenbank hat ihren Leitzins zuletzt im März angehoben und dürfte in diesem Jahr wegen der guten Konjunktur und der niedrigen Arbeitslosigkeit noch mindestens zwei Mal nachlegen. Höhere Zinsen machen eine Währung attraktiver für Anleger, wodurch sie aufwerten kann.

Das US-Finanzministerium hatte in seinem am Freitag veröffentlichten halbjährlichen Bericht noch darauf verzichtet, wichtige Handelspartner als Währungsmanipulatoren anzuprangern.

Jena (APA/Reuters) - Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat einem Euro-Finanzminister eine Absage erteilt. Bei einem Bürgerdialog am Dienstag in Jena plädierte die Kanzlerin zudem dafür, den geplanten Eurozonen-Haushalt als Teil des EU-Haushalts zu schaffen und nicht als eigenständiges Etat für die 19 Länder der Währungsunion. Einem Euro-Finanzminister fehlten zwei entscheidende Dinge, sagte Merkel.
 

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Merkel lehnt Euro-Finanzminister ab

Jena (APA/Reuters) - Die beschlossene PKW-Maut soll nach Angaben der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel noch in dieser Legislaturperiode umgesetzt werden. "Jetzt ist das wieder auf der Tagesordnung", sagte Merkel am Dienstag auf einem Bürgerdialog in Jena. "Das soll noch in dieser Legislaturperiode kommen." Das Gesetz sei beschlossen, momentan liefen die Ausschreibungsverfahren, wer die Pkw-Maut eintreiben solle.
 

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Merkel: Pkw-Maut soll bis 2021 umgesetzt werden

Regensburg/Wien/Donauraum (APA/dpa/) - Der Sommer sorgt für einen Negativrekord in Deutschland: Noch nie zuvor wurde ein so niedriger Wasserstand auf der Donau gemessen wie am Wochenende. Deshalb konnten keine Schiffe mehr auf dem bayrischen Abschnitt zwischen Straubing und Deggendorf fahren. Anders ist die Situation in Österreich: "Schifffahrt frei" vermeldet DoRIS, das Donau River Information System auf seiner Online-Präsenz.
 

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Deutsche Donauschifffahrt steht still - Österreich ohne Sperren