Trump kritisiert OPEC - "Ölpreise sind zu hoch"

Washington/Berlin (APA/Reuters) - US-Präsident Donald Trump macht erneut das Ölkartell OPEC für hohe Preise verantwortlich. "Ölpreise sind zu hoch, die OPEC ist wieder dabei", twitterte Trump am Mittwoch. "Nicht gut!"

Der US-Präsident hatte bereits im April die OPEC an den Pranger gestellt und ihr vorgeworfen, den Preis künstlich nach oben zu treiben. "Das ist nicht gut und wird nicht akzeptiert!", erklärte er damals ebenfalls über den Kurznachrichtendienst Twitter.

Die Organisation der erdölexportierenden Staaten (OPEC) und anderer Ölproduzenten wie Russland hatten sich darauf verständigt, ihre Förderung zu bremsen. Damit wollen sie den Ölmarkt stabilisieren und dem Preisverfall, der Mitte 2014 einsetzte, entgegenwirken. Aktuell müssen für ein Fass (159 Liter) der Nordseesorte Brent knapp 76 Dollar (64,5 Euro) bezahlt werden.

Ankara (APA/Reuters) - Die türkische Regierung hat vor den Präsidentschafts- und Parlamentswahlen am 24. Juni ihre Ausgaben hochgefahren. Dadurch wuchs das Budgetdefizit in den ersten fünf Monaten dieses Jahres um 78 Prozent auf umgerechnet rund 3,7 Mrd. Euro (20,5 Mrd. Lira), wie aus den am Montag veröffentlichten offiziellen Daten hervorgeht.
 

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Türkisches Staatsdefizit stieg vor Wahlen kräftig - Mehr Ausgaben

Vilnius (APA/Reuters) - Die EZB wird nach Einschätzung von Litauens Notenbankchef Vitas Vasiliauskas möglicherweise im Herbst 2019 erstmals seit Jahren ihre Zinsen straffen. "Da es traditionell keine Sitzung im August gibt, ist es offensichtlich, dass wir über September, Oktober sprechen könnten", sagte das EZB-Ratsmitglied am Montag vor Journalisten. "Ich würde sagen, es geht in Richtung Herbst."
 

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EZB-Notenbanker hält Zinserhöhung im Herbst 2019 für möglich

Wien (APA) - Die ÖVP/FPÖ-Regierung will den lebenslangen Rücktritt von Lebensversicherungen im Fall von falscher oder fehlender Belehrung um einiges unattraktiver machen. Betroffene sollen bereits 2019 deutlich weniger Geld herauskommen. Die Arbeiterkammer und die Liste Pilz kritisieren den schwarz-blauen Vorstoß.
 

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AK-Kritik: Regierung macht Versicherungsrücktritt unattraktiver