Trump kritisiert OPEC - "Ölpreise sind zu hoch"

Washington/Berlin (APA/Reuters) - US-Präsident Donald Trump macht erneut das Ölkartell OPEC für hohe Preise verantwortlich. "Ölpreise sind zu hoch, die OPEC ist wieder dabei", twitterte Trump am Mittwoch. "Nicht gut!"

Der US-Präsident hatte bereits im April die OPEC an den Pranger gestellt und ihr vorgeworfen, den Preis künstlich nach oben zu treiben. "Das ist nicht gut und wird nicht akzeptiert!", erklärte er damals ebenfalls über den Kurznachrichtendienst Twitter.

Die Organisation der erdölexportierenden Staaten (OPEC) und anderer Ölproduzenten wie Russland hatten sich darauf verständigt, ihre Förderung zu bremsen. Damit wollen sie den Ölmarkt stabilisieren und dem Preisverfall, der Mitte 2014 einsetzte, entgegenwirken. Aktuell müssen für ein Fass (159 Liter) der Nordseesorte Brent knapp 76 Dollar (64,5 Euro) bezahlt werden.

Jena (APA/Reuters) - Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat einem Euro-Finanzminister eine Absage erteilt. Bei einem Bürgerdialog am Dienstag in Jena plädierte die Kanzlerin zudem dafür, den geplanten Eurozonen-Haushalt als Teil des EU-Haushalts zu schaffen und nicht als eigenständiges Etat für die 19 Länder der Währungsunion. Einem Euro-Finanzminister fehlten zwei entscheidende Dinge, sagte Merkel.
 

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Merkel lehnt Euro-Finanzminister ab

Jena (APA/Reuters) - Die beschlossene PKW-Maut soll nach Angaben der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel noch in dieser Legislaturperiode umgesetzt werden. "Jetzt ist das wieder auf der Tagesordnung", sagte Merkel am Dienstag auf einem Bürgerdialog in Jena. "Das soll noch in dieser Legislaturperiode kommen." Das Gesetz sei beschlossen, momentan liefen die Ausschreibungsverfahren, wer die Pkw-Maut eintreiben solle.
 

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Merkel: Pkw-Maut soll bis 2021 umgesetzt werden

Regensburg/Wien/Donauraum (APA/dpa/) - Der Sommer sorgt für einen Negativrekord in Deutschland: Noch nie zuvor wurde ein so niedriger Wasserstand auf der Donau gemessen wie am Wochenende. Deshalb konnten keine Schiffe mehr auf dem bayrischen Abschnitt zwischen Straubing und Deggendorf fahren. Anders ist die Situation in Österreich: "Schifffahrt frei" vermeldet DoRIS, das Donau River Information System auf seiner Online-Präsenz.
 

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Deutsche Donauschifffahrt steht still - Österreich ohne Sperren