Trump konsultiert republikanische Senatoren wegen Fed-Chefposten

Washington (APA/Reuters) - US-Präsident Donald Trump hat unter Senatoren seiner Republikanischen Partei Abgeordneten zufolge beim Mittagessen eine Umfrage abhalten lassen, wen er zum Chef der Notenbank Fed nominieren soll. "Er hat gesagt, dass er bald eine Entscheidung treffen wird", sagte Senator John Cornyn am Dienstag vor Journalisten. Wer die meiste Unterstützung erhalten habe, sagte Cornyn nicht.

Senator John Kennedy sagte, wer gewonnen habe, könne er nicht sagen. Er glaube nicht, dass jemand mitgezählt habe. Senator Tim Scott sagte dagegen der Nachrichtenagentur Bloomberg zufolge, er denke, dass der Ökonom John Taylor die meisten Stimmen erhalten habe.

Trump hatte am Sonntag Taylor sowie Fed-Gouverneur Jerome Powell ins Gespräch gebracht, zugleich aber auch gesagt, er schätze die gegenwärtige Chefin, Janet Yellen. Vertreter des Präsidialamts zufolge stehen auch der Wirtschaftsberater Trumps, Gary Cohn, und der frühere Fed-Gouverneur Kevin Warsh zur Debatte. Der Fed-Chef muss vom Senat bestätigt werden.

Düsseldorf (APA/Reuters) - Währungsschwankungen machen dem stark in Schwellenländern engagierten Konsumgüterkonzern Henkel zu schaffen. Der Düsseldorfer Konzern konnte im dritten Quartal den Umsatz nur leicht steigern. Dieser legte um 1,1 Prozent auf fünf Mrd. Euro zu. Organisch - also bereinigt um Wechselkurseffekte und Zukäufe - verzeichnete Henkel indes ein Plus von 2,7 Prozent.
 

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Währungseffekte bremsen Henkel

Köln (APA/Reuters) - Es klingt wie das Drehbuch zu einem Krimi: Über Jahre soll ein leitender technischer Angestellter von Lanxess Geschäftsgeheimnisse des Chemieunternehmens nach China verraten haben. Dabei ging es um das Herstellungsverfahren eines neuen, vielversprechenden Produkts.
 

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Industriespionage bei Lanxess - Spuren führen nach China

Zürich/Basel (APA/Reuters) - Der Schweizer Pharmakonzern Novartis soll einem Medienbericht zufolge die Abspaltung der Generika-Sparte Sandoz vorbereiten. Das Geschäft mit Nachahmermedikamenten solle binnen zwei Jahren eine eigenständige Einheit werden und für die neu aufgestellte Sandoz prüfe Novartis "alle strategischen Optionen", berichtete der "Tages-Anzeiger" am Donnerstag.
 

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Novartis arbeitet an Abspaltung von Generika-Geschäft Sandoz