Trump könnte 144 Jahre altes Postabkommen mit China beenden

Washington/Peking (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat ein neues Mittel gefunden, um China im Handelsstreit unter Druck zu setzen. Auf Anraten seines Wirtschaftsberaters Peter Navarro wolle Trump ein 144 Jahre altes Postabkommen aufkündigen, schrieb die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise.

Durch die Vereinbarung könnten chinesische Unternehmen bisher zu stark reduzierten Versandraten Packerln in die USA schicken und dortige Wettbewerber preislich unterbieten.

Die ursprünglich von 1874 stammende und insgesamt 192 Staaten umfassende Regelung war laut dem Bericht 1969 so angepasst worden, dass arme und Entwicklungsländer - inklusive China - deutlich bessergestellt sind als wohlhabendere Staaten in Europa und Nordamerika. Dies habe jedoch dazu geführt, dass der US-Markt mit billigen Konsumgütern aus China überschwemmt wird. Trump wolle die Aktion am Mittwoch verkünden, sie sei Teil eines konzertierten Vorgehens gegen unfaire Handelspraktiken Chinas, die seine Regierung anprangert.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte