Trump treibt Keil in Familie von John Wayne

Der umstrittene republikanische US-Präsidentschaftsanwärter und Milliardär Donald Trump hat nun auch einen Keil in die Familie der Schauspiellegende John Wayne getrieben.

Washington. Donald Trump dürfte die Unterstützung von Aissa Wayne, Tochter des Westernhelden, nur kurz genießen. Aissa Wayne versicherte zwar Trump bei einem gemeinsamen Auftritt vollmundig die Unterstützung der ganzen Familie - und bezog dabei auch ihren 1979 verstorbenen Vater mit ein. Ihr Bruder Ethan Wayne stellte daraufhin umgehend im Namen der Familie klar, dass es keine geschlossene Unterstützung für Trump gebe.

Aissa war am Dienstag bei einem Trump-Auftritt am John-Wayne-Museum in Iowa vorgeprescht: "Wir brauchen jemanden wie Mister Trump mit Führungsqualitäten und Mut. Und ich sage euch was: Wenn John Wayne noch unter uns wäre, würde er an meiner Stelle genau hier stehen." Trump nahm den Ball dankbar auf: "Die Rückendeckung von John Wayne und seiner Familie bedeutet viel. Es bedeutet diese Stärke, die man nicht sieht."


Niemand kann für John Wayne sprechen

Der Konter von Waynes Sohn Ethan kam rasch und knapp: "Niemand kann für John Wayne sprechen, und weder die Familie noch die Stiftung unterstützen Kandidaten in seinem Namen", erklärte er. John Wayne wird als einer der wichtigsten US-Schauspieler des 20. Jahrhunderts angesehen, er starb 1979 im Alter von 72 Jahren. Seine konservativen Einstellungen tat er gern öffentlich kund: Er war ein leidenschaftlicher Unterstützer des republikanischen Präsidenten Richard Nixon (1969-74).

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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