Trump fordert von China in Handelsstreit weitreichende Zugeständnisse

Washington (APA/Reuters) - Im Handelsstreit mit China fordert US-Präsident Donald Trump von der Volksrepublik Zugeständnisse. "Wir kennen die chinesischen Forderungen noch nicht, aber es sollten wenige sein, weil frühere US-Regierungen so schlecht verhandelt haben", twitterte Trump am Mittwoch. Die USA hätten im Laufe der Jahre viel gegeben. Jetzt müsse dies China tun.

Im Fall des chinesischen Technologiekonzerns ZTE gibt es nach Angaben Trumps noch keine Entscheidung. Der Streit hänge mit einer größeren Handelsvereinbarung zusammen, schrieb der Präsident weiter. Die US-Regierung hatte wegen mutmaßlicher Verstöße gegen die Sanktionen gegen den Iran im Atomstreit zunächst angeordnet, dass amerikanische Unternehmen sieben Jahre lang keine Chips und Software mehr an ZTE liefern dürfen. Das brachte den Konzern in Schieflage. Trump kündigte dann überraschend an, die Sanktionen könnten gelockert und zahlreiche Arbeitsplätze gerettet werden.

London (APA/Reuters) - Britische Abgeordnete haben ihre europäischen Kollegen um Mithilfe bei der Aufklärung des Facebook-Datenskandals gebeten. Weil Firmengründer Mark Zuckerberg vor dem EU-Parlament, nicht aber vor dem britischen Parlament aussage, müssten die Europa-Abgeordneten nun die richtigen Fragen stellen, forderte der Vorsitzende des Medien-Ausschusses im britischen Parlament, Damian Collins, am Dienstag.
 

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Britische Abgeordnete wollen von Zuckerberg Antworten

Hamburg (APA/dpa) - Die Unternehmen in Europa stehen nach einer Analyse im Auftrag des Hamburger Finanzdienstleisters EOS der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) eher positiv gegenüber. Mehr als zwei Drittel derjenigen Unternehmen, welche die neue Verordnung als relevant einschätzen, profitieren demnach von höherer Datensicherheit in ihrem Forderungsmanagement, heißt es in einer Mitteilung.
 

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EU-Unternehmen bewerten Datenschutz-Verordnung trotz Bedenken positiv

München/Toulouse (APA/Reuters) - Airbus und die EU wollen mit kleinen Änderungen an staatlichen Darlehen für den Flugzeugbauer drohende Sanktionen der USA umgehen. Airbus und die vier EU-Staaten Frankreich, Deutschland, Spanien und Großbritannien, in denen der Konzern produziert, ziehen damit die Konsequenzen aus dem jüngsten Urteil der Welthandelsorganisation (WTO) zur Unterstützung der EU für Airbus.
 

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Airbus und EU-Staaten wollen Sanktionen der USA vermeiden