Trump fordert von China in Handelsstreit weitreichende Zugeständnisse

Washington (APA/Reuters) - Im Handelsstreit mit China fordert US-Präsident Donald Trump von der Volksrepublik Zugeständnisse. "Wir kennen die chinesischen Forderungen noch nicht, aber es sollten wenige sein, weil frühere US-Regierungen so schlecht verhandelt haben", twitterte Trump am Mittwoch. Die USA hätten im Laufe der Jahre viel gegeben. Jetzt müsse dies China tun.

Im Fall des chinesischen Technologiekonzerns ZTE gibt es nach Angaben Trumps noch keine Entscheidung. Der Streit hänge mit einer größeren Handelsvereinbarung zusammen, schrieb der Präsident weiter. Die US-Regierung hatte wegen mutmaßlicher Verstöße gegen die Sanktionen gegen den Iran im Atomstreit zunächst angeordnet, dass amerikanische Unternehmen sieben Jahre lang keine Chips und Software mehr an ZTE liefern dürfen. Das brachte den Konzern in Schieflage. Trump kündigte dann überraschend an, die Sanktionen könnten gelockert und zahlreiche Arbeitsplätze gerettet werden.

Frankfurt (APA/dpa) - Die Deutschen werden trotz mageren Zinsen immer vermögender - zumindest in der Summe. Auf den Rekordwert von 5.977 Milliarden Euro stieg das Geldvermögen der privaten Haushalte im zweiten Quartal 2018, wie die Deutsche Bundesbank am Mittwoch in Frankfurt mitteilte. Das waren gut 80 Milliarden Euro mehr als in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres.
 

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Geldvermögen der Deutschen weiter gestiegen

Wien (APA) - Großbritannien wäre von einem Hard Brexit wirtschaftlich stärker negativ betroffen als die verbliebenen EU-27-Staaten. Zu diesem Ergebnis kommen der VWL-Professor Harald Oberhofer von der WU Wien und der VWL-Professor Michael Pfaffermayr von der Uni Innsbruck in einer Studie. Die Exporte Großbritanniens in die EU würden 2019 um 37 Prozent einbrechen, umgekehrt würde das minus 30 Prozent betragen.
 

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Hard Brexit - Austro-Ökonomen sehen mehr Negativfolgen für UK als EU

Wien (APA) - Die NEOS bleiben dabei: Sie werden heute im Verfassungsausschuss die Verankerung des Staatsziels Wirtschaft nicht mittragen, sondern die Vertagung verlangen, betonte Parteichefin Beate Meinl-Reisinger Mittwoch in einer Pressekonferenz. Sie "erwartet" Verhandlungen zur UVP-Novelle über die Streichung der - per Abänderungsantrag angehängten - "NGO-Schikane".
 

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Staatsziel Wirtschaft - NEOS lassen sich "nicht papierln"