Trump fliegt nach Vietnam und lobt "produktive" Gespräche mit Xi

Peking/Washington (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat eine positive Bilanz seines ersten Besuches in China gezogen. Vor seinem Weiterflug nach Vietnam, wo er am Asien-Pazifik-Gipfel (APEC) teilnimmt, sprach Trump am Freitag in einem Tweet von "sehr produktiven" Treffen mit Staats- und Parteichef Xi Jinping in Peking bezüglich der Themen Handel und Nordkorea.

Trump unterstrich seine persönliche Wertschätzung des kommunistischen Führers: "Er ist ein hoch geschätzter und mächtiger Repräsentant seines Volkes." Auch bekräftigte Trump seine überraschende Kehrtwende im Handelsstreit mit China. Statt wie im Wahlkampf und in den ersten Monaten seiner Präsidentschaft unfaire Handelspraktiken Chinas anzuprangern, machte er nun seine Vorgänger dafür verantwortlich, dass China deutlich mehr Waren in die USA ausführt als umgekehrt.

"Ich gebe nicht China die Schuld, ich mache frühere Regierungen den Vorwurf, China zu erlauben, die USA im Handel auszunutzen, was dazu führte, dass die USA Hunderte Milliarden US-Dollar verlieren", twitterte Trump. "Wie kann China beschuldigt werden, Leute auszunutzen, die keine Ahnung haben? Ich hätte das gleiche getan!"

Auf der nächsten Station seiner Asienreise nimmt der US-Präsident im vietnamesischen Küstenort Da Nang am jährlichen Asien-Pazifik-Gipfel (APEC) teil. Es gilt als wahrscheinlich, dass es zu einem Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin kommen wird. Trumps Frau Melania bleibt in Peking und wollte am Freitag noch die Große Mauer und die Pandas im Zoo der chinesischen Hauptstadt besuchen.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne