Trotz Ölpreisverfalls: Analystin Rosen hat keine Rezessionsangst

Wien - Die Kurse an den internationalen Börsen schwanken derzeit stark, fürchten doch die Anleger eine Negativspirale aus massiven Verlusten im Ölsektor und einer globalen Konjunkturabkühlung, sagt Bank-Austria-Analystin Monika Rosen. Die Rezessionsangst, die an der Wall Street schon umgeht, teilt sie aber nicht.

"Wir sind der Meinung, dass ein derartiges Szenario nicht wirklich im Raum steht. Auch wenn einige Indikatoren zu Jahresbeginn, zum Beispiel der stark fallende Ölpreis, etwas Unsicherheit brachten, so deutet doch weiterhin vieles darauf hin, dass das Wachstum in den Industrieländern, vor allem in den USA und im Euroraum, weiterhin robust ausfallen sollte", so Rosen am Mittwoch laut einer Aussendung.

Anlegern rät die Bank Austria weiterhin zu Aktien - aber mit Augenmaß. "Wir haben die Kursrückgänge im Jänner für eine Aufstockung der Aktienquote genutzt. Die Positionierung war allerdings auch davor schon auf 'übergewichten'."

Bevorzugt werden von der Bank Austria Unternehmen aus Europa und Japan, denn dort unterstützten die Notenbanken mit ihrer Geldpolitik die Wirtschaft. Auch die Bewertung von Aktien an Börsen in Schwellenländern sei momentan sehr attraktiv. Im Jahresverlauf sollte es zu einem moderaten Renditeanstieg kommen. Staatsanleihen hält Rosen dagegen für ausgereizt.

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