Troika vor neuer Kontrollrunde in Athen

Athen (APA/dpa) - In Athen prüfen die Kontrolleure der internationalen Geldgeber-Troika seit Dienstag den Stand der Spar-und Reformfortschritte in Griechenland. Am späten Vormittag wollten sich die Vertreter von EU, Internationalem Währungsfonds (IWF) und Europäischer Zentralbank (EZB) mit dem griechischen Finanzminister Gikas Chardouvelis treffen. Die Haushaltsentwicklung und das Budget für 2015 sollen Mittelpunkt der Gespräche sein.

Athen. In Athen prüfen die Kontrolleure der internationalen Geldgeber-Troika seit Dienstag den Stand der Spar-und Reformfortschritte in Griechenland. Am späten Vormittag wollten sich die Vertreter von EU, Internationalem Währungsfonds (IWF) und Europäischer Zentralbank (EZB) mit dem griechischen Finanzminister Gikas Chardouvelis treffen.

Laut Medienberichten sollten die Haushaltsentwicklung und der Etat für 2015 im Mittelpunkt der Gespräche stehen. Die Troika fordert etwa weitere Schritte zur Verschlankung des Staates. Athen will seinerseits Steuererleichterungen und eine Lockerung bestimmter Haushaltsziele durchsetzen. Die erste Runde der Gespräche soll rund zehn Tage dauern. Es geht um eine Kredittranche von 7,1 Milliarden Euro.

Athen hat sich als Ziel gesetzt, sich zum Jahresende von den Kontrolleuren der Troika zu verabschieden und die Hilfsprogramme in ihrer heutigen Form zu beenden. Das Hilfspaket der EU läuft Ende Dezember aus. Bis 2016 soll Griechenland noch Hilfen vom IWF bekommen. Athen will diese aber möglichst nicht in Anspruch nehmen, wie Premierminister Antonis Samaras am Samstag erklärt hatte.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen