Trockener Sommer beeinträchtigt Kali-Produktion bei K+S

Frankfurt/Kassel (APA/Reuters) - Der heiße Sommer setzt dem deutschen Salz- und Düngemittel-Hersteller K+S zu. Wegen der anhaltenden extremen Trockenheit müsse die Kali-Produktion an einzelnen Standorten des Verbundwerks Werra unterbrochen werden, teilte das Kasseler Unternehmen am Montag mit.

Angesichts des niedrigen Wasserstandes der Werra stehe dem Werk dieser Entsorgungsweg für salzhaltige Abwässer, die bei der Kali-Produktion anfallen, nicht mehr in ausreichendem Umfang zur Verfügung. Der Konzern werde deshalb am Standort Wintershall bis auf weiteres die Produktion unterbrechen, am Standort Hattorf sei die Produktion abhängig von der Entwicklung des Werra-Pegels zunächst noch gesichert, am Standort Unterbreizbach könne nach derzeitiger Prognose weiter produziert werden.

K+S hatte bereits kürzlich gewarnt, dass ab September beim größten deutschen Werk Werra bei weiter anhaltender Trockenheit Produktionsunterbrechungen nicht mehr ausgeschlossen werden könnten. Für K+S ist die Einleitung in die Werra der Hauptentsorgungsweg für salzhaltige Abwässer, da der Konzern zuletzt nur eine geringere Versenkmenge in den Untergrund genehmigt bekam als beantragt. Bei der Einleitung in die Werra ist K+S stark von deren Pegelstand abhängig.

Brüssel (APA) - Österreichs Schulden sind im zweiten Quartal des Jahres auf 76,5 Prozent des BIP gesunken. Im Vergleichszeitraum 2017 waren es noch 81,0 Prozent. In der Eurozone ging der Schuldenstand im Jahresabstand von 89,2 auf 86,3 Prozent zurück. In der EU verringerte er sich von 83,4 auf 81,0 Prozent, geht aus jüngsten Daten von Eurostat vom Dienstag hervor.
 

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Österreichs Schulden auf 76,5 Prozent des BIP gesunken

Wien (APA) - In Österreich ist seit Ende 2016 die Nachfrage nach Unternehmenskrediten aufgrund der guten Konjunktur stark gestiegen. Dieser Trend habe sich zuletzt jedoch abgeschwächt und könnte bis Ende des Jahres ein Plateau erreichen. Die Entwicklung im Privatkundengeschäft verlaufe vergleichsweise moderater, schreibt die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) in einer Aussendung am Dienstag.
 

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OeNB: Nachfrage nach Unternehmenskrediten erreicht neue Höhen

Brüssel (APA) - Österreich konnte im zweiten Quartal des Jahres einen Budgetüberschuss von 1,2 Prozent des BIP einfahren. Im Vergleichszeitraum 2017 hatte es noch ein Defizit von 1,9 Prozent gegeben. Die Eurozone konnte ihr Minus im Jahresabstand von 1,4 auf 0,1 Prozent verringern. Die EU verbesserte sich von -1,5 auf -0,3 Prozent.
 

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Österreich mit 1,2 Prozent Budgetüberschuss im zweiten Quartal 2018