Triumph - Betriebsrat führt Gespräche zu Kündigungen in Wr. Neustadt

Beim Wäschehersteller Triumph in Wiener Neustadt sollen 170 Mitarbeiter gekündigt werden. Am Montag haben auf Basis einer eingangenen Kündigungsliste die Verhandlungen mit den Bereichsleitern bzw. Sozialplangespräche begonnen. Man gehe gemeinsam die Namen der Betroffenen durch. Es gehe um jeden einzelnen Fall, sagte Betriebsratsvorsitzende Gabriele Gruber.

"Wir werden alles versuchen", um den einen oder anderen Job zu retten, meinte die Betriebsrätin. Eine Arbeitsstiftung habe oberste Priorität, betonte sie. Ende März war bekannt geworden, dass der deutsche Wäsche-Erzeuger das Werk im burgenländischen Oberwart mit 210 Mitarbeitern schließen und am Standort Wiener Neustadt Personal abbauen will.

Der südafrikanische Steinhoff-Großaktionär Christo Wiese kappt nach seinem Rücktritt als Verwaltungsratschef weitere Verbindungen zu dem angeschlagenen Handelsriesen. Wiese sagte am Freitag den Verkauf der Einzelhandelskette Shoprite an Steinhoffs Afrika-Tochter STAR ohne Angabe von Gründen ab.
 

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Steinhoff-Großaktionär sagt Milliarden-Firmenverkauf ab

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

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Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

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Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma