Trendsport-Marken Quiksilver und Billabong kommen zusammen

Canberra/Washington (APA/Reuters/dpa) - Die angeschlagenen Surf- und Snowboard-Bekleidungsmarken Quiksilver und Billabong kommen unter ein Dach. Der US-Finanzinvestor Oaktree, dem die Quiksilver-Holding Boardriders nach einem Insolvenzverfahren vor zwei Jahren mehrheitlich gehört, unterbreitete den Aktionären der börsennotierten australischen Billabong ein Übernahmeangebot über knapp 200 Mio. australische Dollar (129 Mio. Euro).

Einschließlich Schulden wird Billabong damit mit umgerechnet 248 Mio. Euro bewertet.

Oaktree ist bereits mit 19 Prozent an Billabong beteiligt, beim Hedgefonds Centerbridge liegen weitere 19 Prozent. Beide sind zugleich die größten Kreditgeber der Firma aus dem australischen Gold Coast, seit sie Billabong 2013 vor der Pleite gerettet hatten. Im vergangenen Jahr liefen aber wieder Verluste auf.

Vorstand und Verwaltungsrat stellten sich hinter das Übernahmeangebot: Billabong müsse dringend seine Schulden reduzieren. Unter diesen Umständen sei der Verkauf an Boardriders die beste Lösung, erklärte Verwaltungsratschef Ian Pollard am Freitag. Vorstandschef Neil Fiske erklärte, die Authentizität und Tradition der Marken ließen sich durch den Zusammenschluss schützen und verbessern.

Geführt werden soll das fusionierte Unternehmen vom Oaktree-Manager Dave Tanner, der schon für die Sanierung von Boardriders zuständig ist. Zu Boardriders gehören auch Marken wie Roxy und DC Shoes, zu Billabong RVCA, Element, Von Zipper und Xcel.

Gemeinsam werden es die einst in der Surf-, Skater- und Snowboard-Szene beliebten Marken nach eigenen Angaben auf über 630 Läden in 28 Ländern bringen. Der Jahresumsatz dürfte bei etwa 2 Mrd. Dollar liegen.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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