Treichl hält wenig von Bitcoin - Trotz Drucks seiner Kinder

Wien (APA) - Andreas Treichl, Chef der Erste Group und laut Bloomberg Europas längstdienender Bankchef, hält wenig von der Kryptowährung Bitcoin. Zentralbanken werden die Währung stoppen, wenn sie das Gefühl haben, dass sie die Kontrolle darüber verlieren, erwartet Treichl. Irgendwann, bei einem Kurs von vielleicht 20.000 oder 30.000 Euro, werde jemand "stopp" sagen, sagte Treichl in Bloomberg-TV.

Dabei stehe er unter Druck seiner Kinder. Diese hielten ihn für "wirklich blöd" in Bezug auf Kryptowährungen. "Sie glauben, sie hätten eine Menge Geld verdienen können und ich habe ihnen nicht erlaubt, zu investieren", so Treichl

Brüssel (APA) - Österreichs Schulden sind im zweiten Quartal des Jahres auf 76,5 Prozent des BIP gesunken. Im Vergleichszeitraum 2017 waren es noch 81,0 Prozent. In der Eurozone ging der Schuldenstand im Jahresabstand von 89,2 auf 86,3 Prozent zurück. In der EU verringerte er sich von 83,4 auf 81,0 Prozent, geht aus jüngsten Daten von Eurostat vom Dienstag hervor.
 

Newsticker

Österreichs Schulden auf 76,5 Prozent des BIP gesunken

Wien (APA) - In Österreich ist seit Ende 2016 die Nachfrage nach Unternehmenskrediten aufgrund der guten Konjunktur stark gestiegen. Dieser Trend habe sich zuletzt jedoch abgeschwächt und könnte bis Ende des Jahres ein Plateau erreichen. Die Entwicklung im Privatkundengeschäft verlaufe vergleichsweise moderater, schreibt die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) in einer Aussendung am Dienstag.
 

Newsticker

OeNB: Nachfrage nach Unternehmenskrediten erreicht neue Höhen

Brüssel (APA) - Österreich konnte im zweiten Quartal des Jahres einen Budgetüberschuss von 1,2 Prozent des BIP einfahren. Im Vergleichszeitraum 2017 hatte es noch ein Defizit von 1,9 Prozent gegeben. Die Eurozone konnte ihr Minus im Jahresabstand von 1,4 auf 0,1 Prozent verringern. Die EU verbesserte sich von -1,5 auf -0,3 Prozent.
 

Newsticker

Österreich mit 1,2 Prozent Budgetüberschuss im zweiten Quartal 2018