Treibstoffe: Preise gesunken, sonst alles wie gewohnt

Die Preise an den Zapfsäulen sind im Februar im Jahresvergleich um 13 Prozent gesunken, nach wie vor gibt es aber erhebliche Preisunterschiede zwischen Ost- und Westösterreich und an den Autobahnen muss weiterhin tiefer in die Taschen gegriffen werden, so das Ergebnis der Preisanalyse von 1.600 Tankstellen durch die Arbeiterkammer (AK).

Im Vergleich zur Steiermark, dem günstigsten Bundesland sei Diesel in Vorarlberg um 6,0 Cent und Eurosuper um 5,9 Cent teurer. Eurosuper koste auf Autobahnen im Durchschnitt um 22 Cent mehr als bei Straßentankstellen, Diesel sei um 20 Cent teurer, rechnet die AK vor. Die Mineralölindustrie führt die Preisunterschiede auf den höheren Aufwand und hohe Mieten an den Autobahnen zurück - was wiederum die dafür zuständige staatliche Autobahnholding Asfinag bestreitet.

Die Tankstellenbetreiber wiederum verweisen darauf, dass ihnen pro Liter Sprit gerade mal ein bis zwei Cent bleiben würden. Wobei auf sie weitere Belastungen zukommen könnten. Eine Angestellte einer Tankstelle mit Waschanlage, Bistro und Shop klagte im Vorjahr auf die Einstufung in den für sie besseren Handels-KV und bekam recht. Nun suchen die Sozialpartner nach einer Lösung, sprich nach einem eigenen Tankstellen-KV.

Derzeit wird der weit überwiegende Teil der Beschäftigten nach dem Kollektivvertrag für die Arbeiter der Garagen-, Tankstellen- und Servicestationsunternehmungen bezahlt. Das wirkt sich nicht nur im Lohn, sondern auch bei den Zuschlägen aus. Angestellte im Handel bekommen Zuschläge, wenn sie abends ab 18.30 Uhr oder samstags ab 13 Uhr arbeiten. Für Sonntagsarbeit (sofern diese erlaubt ist) erhalten sie 100 Prozent Zuschlag und Zeitausgleich. Im Tankstellen-KV gibt es derartige Zuschläge nicht, für Nachtarbeit zwischen 22 und 6 Uhr sind 1,10 Euro brutto pro Stunde zusätzlich vorgesehen.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte