Transporteure fordern europäischen Gleichschritt bei Gesetzgebung

Von einem vereinten Europa ist die Gesetzgebung in den EU-Mitgliedsstaaten noch weit entfernt, beklagen die österreichischen Güterbeförderer. Sie fordern einheitliche Rahmenbedingungen bei den Mauten und eine EU-weit einheitliche Abgasklassenkennzeichnung für Umweltzonen. Den deutschen Mindestlohn, der derzeit für Transitfahrten ausgesetzt ist, lehnen sie ab.

Zwar würden die Frächter in Österreich ohnehin auf dem Niveau des deutschen Mindestlohnes zahlen, allerdings bestehe bei Subunternehmer die Möglichkeit, dass das nicht der Fall ist und die österreichischen Auftraggeber dann in die Pflicht genommen werden könnten, hieß es zuletzt zur APA.

Unbefriedigend gelöst sind für die Transporteure auch die Ruhezeitenregelungen. In Frankreich und Belgien dürfte etwa die Ruhezeiten nicht in der Lkw-Schlafkabine verbracht werden. Weiters würden von den Mitgliedstaaten immer wieder neue administrative Hindernisse trotz Binnenmarktes eingeführt, wie beispielsweise das Ungarische "Elektronische Kontrollsystem für den Landverkehr" (EKAER), so die WKÖ-Fachsparte "Transport-Verkehr" am Dienstag in einer Aussendung.

Die österreichische Transportwirtschaft leidet im ersten Quartal 2015 unter einer Stagnation. Sowohl die Nachfrage, wie auch die Geschäftslage und die Preisentwicklung seien konstant, bei den Beschäftigten wird sogar ein Rückgang erwartet.

Aylesbury (APA/AFP/Reuters/dpa) - Großbritannien und die USA haben sich nach Angaben von Premierministerin Theresa May darauf geeinigt, ein gemeinsames Freihandelsabkommen anzustreben. Beide Länder wollten unter anderem einen "Gold Standard" bei der Kooperation in Finanzdienstleistungen setzen, sagte May am Freitag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit US-Präsident Donald Trump auf dem Landsitz Chequers bei London.
 

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May: London und Washington wollen "ambitioniertes" Handelsabkommen

Madrid (APA/Reuters) - Auch an Spaniens Flughäfen müssen die Urlauber mitten in der Ferienzeit mit Streiks rechnen. Die größte Gewerkschaft des Landes rief am Freitag mehr als 60.000 Gepäckabfertiger und andere Airport-Mitarbeiter an allen spanischen Flughäfen dazu auf, Anfang August ihre Arbeit niederzulegen.
 

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Auch an Spaniens Flughäfen drohen Anfang August Streiks

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