Transporteure fordern europäischen Gleichschritt bei Gesetzgebung

Von einem vereinten Europa ist die Gesetzgebung in den EU-Mitgliedsstaaten noch weit entfernt, beklagen die österreichischen Güterbeförderer. Sie fordern einheitliche Rahmenbedingungen bei den Mauten und eine EU-weit einheitliche Abgasklassenkennzeichnung für Umweltzonen. Den deutschen Mindestlohn, der derzeit für Transitfahrten ausgesetzt ist, lehnen sie ab.

Zwar würden die Frächter in Österreich ohnehin auf dem Niveau des deutschen Mindestlohnes zahlen, allerdings bestehe bei Subunternehmer die Möglichkeit, dass das nicht der Fall ist und die österreichischen Auftraggeber dann in die Pflicht genommen werden könnten, hieß es zuletzt zur APA.

Unbefriedigend gelöst sind für die Transporteure auch die Ruhezeitenregelungen. In Frankreich und Belgien dürfte etwa die Ruhezeiten nicht in der Lkw-Schlafkabine verbracht werden. Weiters würden von den Mitgliedstaaten immer wieder neue administrative Hindernisse trotz Binnenmarktes eingeführt, wie beispielsweise das Ungarische "Elektronische Kontrollsystem für den Landverkehr" (EKAER), so die WKÖ-Fachsparte "Transport-Verkehr" am Dienstag in einer Aussendung.

Die österreichische Transportwirtschaft leidet im ersten Quartal 2015 unter einer Stagnation. Sowohl die Nachfrage, wie auch die Geschäftslage und die Preisentwicklung seien konstant, bei den Beschäftigten wird sogar ein Rückgang erwartet.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker