Transporteure fordern europäischen Gleichschritt bei Gesetzgebung

Von einem vereinten Europa ist die Gesetzgebung in den EU-Mitgliedsstaaten noch weit entfernt, beklagen die österreichischen Güterbeförderer. Sie fordern einheitliche Rahmenbedingungen bei den Mauten und eine EU-weit einheitliche Abgasklassenkennzeichnung für Umweltzonen. Den deutschen Mindestlohn, der derzeit für Transitfahrten ausgesetzt ist, lehnen sie ab.

Zwar würden die Frächter in Österreich ohnehin auf dem Niveau des deutschen Mindestlohnes zahlen, allerdings bestehe bei Subunternehmer die Möglichkeit, dass das nicht der Fall ist und die österreichischen Auftraggeber dann in die Pflicht genommen werden könnten, hieß es zuletzt zur APA.

Unbefriedigend gelöst sind für die Transporteure auch die Ruhezeitenregelungen. In Frankreich und Belgien dürfte etwa die Ruhezeiten nicht in der Lkw-Schlafkabine verbracht werden. Weiters würden von den Mitgliedstaaten immer wieder neue administrative Hindernisse trotz Binnenmarktes eingeführt, wie beispielsweise das Ungarische "Elektronische Kontrollsystem für den Landverkehr" (EKAER), so die WKÖ-Fachsparte "Transport-Verkehr" am Dienstag in einer Aussendung.

Die österreichische Transportwirtschaft leidet im ersten Quartal 2015 unter einer Stagnation. Sowohl die Nachfrage, wie auch die Geschäftslage und die Preisentwicklung seien konstant, bei den Beschäftigten wird sogar ein Rückgang erwartet.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte