Toys'R'Us-Gründer stirbt kurz nach angekündigtem Aus der US-Filialen

Los Angeles (APA/AFP) - Eine Woche nach der angekündigten Schließung aller Filialen in den USA ist der Gründer des Spielwarenhändlers Toys'R'Us, Charles Lazarus, im Alter von 94 Jahren gestorben. Es habe für das Unternehmen zuletzt viele traurige Momente gegeben, 'und keiner war herzzerbrechender als die heutige Nachricht vom Hinscheiden unseres geliebten Gründers', erklärte Toys'R'Us am Donnerstag.

Lazarus war demnach schon länger erkrankt. 'Er war der Vater des Spielzeug-Geschäfts', sagte der Nachfolger von Lazarus an der Firmenspitze, Michael Goldstein. Er habe sich mit Spielzeug ausgekannt und Spielzeug geliebt, fügte Goldstein hinzu.

Aus dem operativen Geschäft hatte sich Lazarus schon vor längerer Zeit zurückgezogen. Er hatte das Unternehmen im Jahr 1948 in Form eines kleinen Ladens gegründet. In den 80er Jahren expandierte der Spielwarenhändler - erst nach Kanada, dann auch nach Europa. In Deutschland machte Ende 1986 der erste Toys'R'Us-Markt auf.

Doch den Start ins Online-Zeitalter verpasste das Unternehmen. Seit 2004 ging es bergab, 2005 wurde das Unternehmen an die Investmentfonds Bain Capital und KKR sowie den Immobilieninvestor Vornado Realty Trust verkauft. Im September 2017 erklärte das Unternehmen seine Insolvenz - hoffte aber noch, sich unter Gläubigerschutz sanieren zu können. Mit der Entscheidung von vergangener Woche, alle Filialen in den USA dicht zu machen, ist diese Hoffnung dahin.

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Europäische Zentralbank (EZB) erwartet frühestens in rund einem Jahr die nächste Zinserhöhung. Der Leitzins liegt derzeit auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent und soll nach den Worten von EZB-Präsident Mario Draghi noch "über den Sommer" 2019 hinaus auf diesem Niveau bleiben.
 

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Draghi: EZB-Zinsen bleiben über Sommer 2019 hinaus auf Rekordtief

München (APA/Reuters) - Siemens baut in der angeschlagenen Kraftwerks-Sparte in Deutschland 500 Arbeitsplätze weniger ab als geplant. Das ist das Ergebnis der monatelangen Verhandlungen mit der IG Metall und dem Betriebsrat, wie der Münchner Industriekonzern am Montag verkündete.
 

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Siemens baut in Deutschland 2.900 Stellen ab

Berlin/Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Industrie-Unternehmen in Europa haben die Bedeutung Künstlicher Intelligenz als einen maßgeblichen Schlüssel-Faktor für ihren künftigen Erfolg erkannt. Im Schnitt erwarten die Unternehmen dadurch Umsatzzuwächse von 11,6 Prozent bis 2030, geht aus einer Studie hervor, die von Hewlett Packard Enterprise (HPE) und den Ausrichtern der Konferenz Industry of Things World in Berlin durchgeführt wurde.
 

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Studie: Industrie sieht Künstliche Intelligenz als Schlüssel-Faktor