Toyota 2015 erneut Weltmarktführer mit mehr als zehn Millionen Autos

Im Rennen um die Nummer eins der Autohersteller weltweit hat Toyota 2015 erneut die Nase vorn. Der japanische Weltmarktführer verkaufte im vergangenen Jahr 10,15 Millionen Neuwagen weltweit, wie der Konzern heute, Mittwoch, mitteilte.

Toyota ließ damit den vom Abgasskandal geplagten Volkswagen-Konzern und den US-Autobauer General Motors (GM) hinter sich. VW verkaufte nach eigenen Angaben 9,93 Millionen Autos, GM 9,8 Millionen.

Toyota hatte 2014 erstmals mehr als zehn Millionen Autos verkauft (10,23 Millionen) und war Weltmarktführer geblieben - dicht gefolgt von Volkswagen mit 10,15 Millionen verkauften Fahrzeugen. Im ersten Halbjahr 2015 konnte Toyota seine Position verteidigen. Nach dem Abgasskandal hat Volkswagen derzeit keine Chance, Toyota zu überholen.

VW musste im September zugeben, dass weltweit bei rund elf Millionen Dieselfahrzeugen mehrerer Marken eine Manipulationssoftware eingesetzt wurde, die den Stickoxid-Ausstoß im Testbetrieb als zu niedrig auswies. Die Verkaufszahlen gingen seitdem zurück.

Toyota wurde erstmals 2008 der größte Autohersteller der Welt. Damals löste der japanische Konzern nach mehr als 70 Jahren GM an der Spitze ab. 2011 eroberte GM den Platz kurzfristig zurück. Grund waren das Erdbeben und der Tsunami in Japan am 11. März 2011, die Toyota zu Einschränkungen der Produktion zwangen.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne