Toyota warnt vor höheren Kosten durch US-Stahl- und Aluminiumzölle

Tokio (APA/Reuters) - Toyota warnt vor höheren Autopreisen in den USA durch die angekündigten Zölle auf Stahl- und Aluminiumimporte. Die Entscheidung werde die Autobauer, die Autozulieferbranche und die Verbraucher benachteiligen, teilte Toyota am Freitag mit. Durch die höheren Produktionskosten würden auch die Preise steigen.

90 Prozent des benötigten Stahls und Aluminiums für in den USA produzierte Fahrzeuge kämen allerdings auch aus dem Land, ergänzte der japanische Autobauer. US-Präsident Donald Trump hat am Donnerstag angekündigt, auf Stahl einen Zoll von 25 Prozent auf Stahl und auf Aluminium von zehn Prozent zu erheben. Die Pläne will er kommende Woche detailliert vorstellen.

Die EU kündigte Gegenmaßnahmen an. Die Verhängung der Zölle dürfte die USA insbesondere auf Kollisionskurs mit China bringen. Zwar machen chinesische Einfuhren nur 2 Prozent der US-Stahlimporte aus, aber die massive Überproduktion in China hat zum Einbruch der Weltmarktpreise geführt. An der Wall Street wurde ein Handelskrieg befürchtet, die Kurse gingen in den Keller.

Ingolstadt (APA/dpa/AFP) - Im Zuge der Abgasaffäre startet Autobauer Audi ab Mittwoch den ersten von insgesamt acht Rückrufen für Modelle mit V-TDI-Motoren in Deutschland. Das teilte die VW-Tochter am Montag in Ingolstadt mit. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) habe die dafür nötige Freigabe erteilt.
 

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Audi startet Rückruf von Diesel-Autos in Deutschland

Hamburg/Wolfsburg (APA/Reuters) - Volkswagen will beim Umstieg auf die Elektromobilität seine herausgehobene Position in der Autoindustrie behalten. "Wir werden günstiger sein als Tesla und wir haben dann die großen Skaleneffekte", sagte Konzernchef Herbert Diess der Branchenzeitung "Automotive News". Die Plattform sei "bereits für 50 Millionen Elektroautos gebucht, und wir haben Batterien für 50 Millionen Elektroautos beschafft".
 

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