Toyota könnte Volkswagen 2014 doch noch überholen

Tokio/Berlin - Der japanische Autohersteller Toyota könnte seinen Titel als größter Autokonzern der Welt 2014 verteidigen. Wie die japanische Zeitung "Nikkei" am Dienstag in Tokio berichtete, verkaufte Toyota im vergangenen Jahr 10,22 Millionen Autos und damit etwas mehr als der deutsche Volkswagen-Konzern.

VW hatte zuvor den Verkauf von weltweit 10,14 Millionen Fahrzeugen vermeldet und damit als erster Autohersteller überhaupt die Zehn-Millionen-Marke geknackt.

Toyota bestätigte den Bericht auf Anfrage von AFP zunächst nicht und verwies auf die offizielle Bekanntgabe der Absatzzahlen Ende Jänner. Im Neun-Monatsvergleich war VW 2014 noch vorn gelegen: Das Wolfsburger Unternehmen lieferte zwischen Jänner und September 7,65 Millionen Fahrzeuge aus, Toyota 7,61 Millionen.

Auch wenn VW Toyota 2014 nicht überholen sollte, geht die Zeitung davon aus, dass der deutsche Hersteller langfristig die Nase vorn haben wird. Grund dafür sei, dass Toyota keine weiteren Produktionsstätten errichten wolle und damit seine Absatzzahlen wohl nicht weiter steigern könne.

Toyota hatte im Zuge der Finanzkrise 2008 erstmals die Spitzenposition von US-Hersteller General Motors (GM) übernommen und seitdem mit Ausnahme von 2011 behalten. 2011 musste Toyota seine Produktion wegen des Erdbebens und Tsunamis zeitweise unterbrechen.

Mag. Hermann Gabriel begehrt folgende nachträgliche Mitteilung:
 

Newsticker

Mag. Hermann Gabriel begehrt folgende nachträgliche Mitteilung

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte