Toyota-Verwaltungsratschef: Brennstoffzelle wird sich durchsetzen

Tokio/Stuttgart (APA/dpa) - Trotz vieler Hürden bei der Infrastruktur setzt der japanische Autobauer Toyota weiter auf den Durchbruch der Brennstoffzelle als Antriebsform. "In vielen Ländern und Regionen wie etwa Deutschland und Kalifornien wird diese Technologie forciert", sagte Verwaltungsratschef Takeshi Uchiyamada dem "Handelsblatt" (Donnerstag).

"Ich denke daher, dass in der Zeit von 2020 bis 2030 Brennstoffzellenautos in die breite Anwendung gehen könnten." Die nötige Infrastruktur müsse noch aufgebaut werden, was schwieriger sei als bei batteriebetriebenen Elektroautos. "Strom ist eben vorhanden, da braucht es nur eine Ladestation. Das ist einfacher und billiger als eine Wasserstoff-Infrastruktur", sagte Uchiyamada.

Trotzdem sei Wasserstoff für Toyota der Energieträger der Zukunft. Man habe einen ersten Schritt gemacht, die weitere Entwicklung werde aber ihre Zeit brauchen. "Fahrzeuge mit einer Brennstoffzelle brauchen die nötige Infrastruktur", betonte Uchiyamada und verwies auf den Übergang von der Pferdekutsche zum Auto. Erst als es für die Menschen praktischer gewesen sei, das Auto zu nehmen, seien sie umgestiegen: "Diese Logik gilt auch heute."

Brüssel (APA/Reuters) - Der Defizitstreit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung verschärft sich. Die Brüsseler Behörde wird den Budgetentwurf aus Rom für das kommende Jahr ablehnen, wie der "Spiegel" am Mittwoch unter Berufung auf den deutschen EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) berichtete.
 

Newsticker

EU-Kommission weist Italiens Haushaltsentwurf zurück

Washington/Peking (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat ein neues Mittel gefunden, um China im Handelsstreit unter Druck zu setzen. Auf Anraten seines Wirtschaftsberaters Peter Navarro wolle Trump ein 144 Jahre altes Postabkommen aufkündigen, schrieb die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise.
 

Newsticker

Trump könnte 144 Jahre altes Postabkommen mit China beenden

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, Ex-FPÖ-Generalsekretär Walter Meischberger, dessen früheren Anwalt Gerald Toifl und andere ging es heute am 57. Prozesstag einmal mehr darum, wem welche Konten gehörten. Kein leichtes Unterfangen, wie schon Meischberger beim Auffliegen des "Buwog-Skandals" anmerkte.
 

Newsticker

Grasser-Prozess - "Wird alles etwas schwierig zu erklären"