Toyota treibt Entwicklung selbstfahrender Autos voran

Tokio (APA/Reuters) - Toyota rüstet im Wettstreit um selbstfahrende Autos auf. Der japanische Autokonzern steckt zusammen mit zwei Zulieferern 2,8 Mrd. Dollar (2,3 Mrd. Euro) in eine neue Firma, die Software für autonomes Fahren entwickeln soll. Toyota soll 90 Prozent an dem Gemeinschaftsunternehmen halten, die beiden Partner Denso Corp und Aisin Seiki jeweils fünf Prozent.

Die Firma mit Namen Toyota Research Institute-Advanced Development soll ihren Sitz in Tokio und rund 1.000 Angestellte haben. Die Mission dieser Firma sei es, die Entwicklung von Software zu beschleunigen und effektiver zu machen, sagte der künftige Chef des Unternehmens, James Kuffner, am Freitag.

Viele Firmen wollen im Geschäft mit selbstfahrenden Autos mitmischen. Angestammte Autokonzerne wie Daimler, BMW, Volkswagen und Ford liefern sich seit längerem mit Technologiekonzernen wie Google und Apple aber auch dem E-Autobauer Tesla einen Wettlauf in der Entwicklung der autonomen Fahrzeuge. Aber auch Zulieferer wie Continental oder Elektronikkonzerne wie Panasonic sehen Chancen in dem Geschäft.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker