Toyota treibt Entwicklung selbstfahrender Autos voran

Tokio (APA/Reuters) - Toyota rüstet im Wettstreit um selbstfahrende Autos auf. Der japanische Autokonzern steckt zusammen mit zwei Zulieferern 2,8 Mrd. Dollar (2,3 Mrd. Euro) in eine neue Firma, die Software für autonomes Fahren entwickeln soll. Toyota soll 90 Prozent an dem Gemeinschaftsunternehmen halten, die beiden Partner Denso Corp und Aisin Seiki jeweils fünf Prozent.

Die Firma mit Namen Toyota Research Institute-Advanced Development soll ihren Sitz in Tokio und rund 1.000 Angestellte haben. Die Mission dieser Firma sei es, die Entwicklung von Software zu beschleunigen und effektiver zu machen, sagte der künftige Chef des Unternehmens, James Kuffner, am Freitag.

Viele Firmen wollen im Geschäft mit selbstfahrenden Autos mitmischen. Angestammte Autokonzerne wie Daimler, BMW, Volkswagen und Ford liefern sich seit längerem mit Technologiekonzernen wie Google und Apple aber auch dem E-Autobauer Tesla einen Wettlauf in der Entwicklung der autonomen Fahrzeuge. Aber auch Zulieferer wie Continental oder Elektronikkonzerne wie Panasonic sehen Chancen in dem Geschäft.

Los Gatos (APA/Reuters) - Das Filmportal Netflix hat mit seinen Abonnentenzahlen die Märkte enttäuscht und seine Aktien auf Talfahrt geschickt. Der mit Produktionen wie "House of Cards" oder "Orange is the new black" bekannte Streamingdienst gewann nach eigenen Angaben vom Montag im zweiten Quartal auf dem US-Heimatmarkt 670.000 neue Nutzer hinzu, international waren es 4,47 Millionen.
 

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Filmportal Netflix enttäuscht - Aktie auf Talfahrt

Wien (APA) - Bei der Telekom Austria ist das Nettoergebnis im 2. Quartal wie erwartet durch eine Markenwert-Abschreibung von 112,5 Mio. auf 58,0 Mio. Euro gedrückt worden. Ohne diesen Effekt im Ausmaß von 72,4 Mio. Euro wäre das Nettoergebnis um 15,9 Prozent gestiegen.
 

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Telekom Austria: Abschreibung drückte Ergebnis im 2. Quartal

Washington (APA/Reuters) - US-Notenbankchef Jerome Powell sieht die US-Wirtschaft trotz der Gefahr eines ausufernden Handelsstreits weiter im Aufwind. Mit der richtigen Geldpolitik bleibe in den nächsten Jahren der Arbeitsmarkt stark und die Inflation in der Nähe von zwei Prozent, sagte Powell am Dienstag in seiner halbjährigen Anhörung vor dem Bankenausschuss des US-Senats.
 

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Fed-Chef sieht US-Konjunktur trotz Handelsstreit optimistisch