Toyota und Nissan weiten Airbag-Rückruf um 3 Millionen Autos aus

Tokio (APA/Reuters) - Toyota und Nissan weiten ihre Rückrufe wegen defekter Airbags des Zulieferers Takata um insgesamt mehr als drei Millionen Fahrzeuge aus. Toyota ruft weltweit weitere 2,86 Mio. Autos zurück, um die Luftkissen am Beifahrersitz auszutauschen. Wie der Konzern am Mittwoch mitteilte, sind auch 1,7 Mio. Modelle in Europa betroffen. Konkurrent Nissan ruft weltweit 198.000 Autos in die Werkstätten zurück.

Bei dem Fehler, der die Branche seit Jahren in Atem hält, können die Airbags unkontrolliert explodieren und dabei Metallteile herumschleudern. Sieben Menschen kamen in der Vergangenheit wegen der defekten Luftkissen ums Leben. Noch immer ist die Ursache unbekannt. Takata-Chef Shigehisa Takada räumte unterdessen ein, dass ein Ende der Untersuchungen noch nicht absehbar sei. Die interne Aufarbeitung des Problems laufe nicht gut, sagte Takada am Donnerstag auf der Hauptversammlung des Unternehmens.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte