Toyota und Nissan weiten Airbag-Rückruf um 3 Millionen Autos aus

Tokio (APA/Reuters) - Toyota und Nissan weiten ihre Rückrufe wegen defekter Airbags des Zulieferers Takata um insgesamt mehr als drei Millionen Fahrzeuge aus. Toyota ruft weltweit weitere 2,86 Mio. Autos zurück, um die Luftkissen am Beifahrersitz auszutauschen. Wie der Konzern am Mittwoch mitteilte, sind auch 1,7 Mio. Modelle in Europa betroffen. Konkurrent Nissan ruft weltweit 198.000 Autos in die Werkstätten zurück.

Bei dem Fehler, der die Branche seit Jahren in Atem hält, können die Airbags unkontrolliert explodieren und dabei Metallteile herumschleudern. Sieben Menschen kamen in der Vergangenheit wegen der defekten Luftkissen ums Leben. Noch immer ist die Ursache unbekannt. Takata-Chef Shigehisa Takada räumte unterdessen ein, dass ein Ende der Untersuchungen noch nicht absehbar sei. Die interne Aufarbeitung des Problems laufe nicht gut, sagte Takada am Donnerstag auf der Hauptversammlung des Unternehmens.

Wien/Lissabon (APA) - Noch heuer könnte es auf EU-Ebene eine Grundlage für die Besteuerung digitaler Betriebsstätten - und damit international tätiger Konzerne wie Amazon ohne Sitz in allen Ländern - geben, ist Finanzminister Hartwig Löger (ÖVP) nach seinem Gespräch mit Eurogruppen-Vorsitzenden Mario Centeno zuversichtlich. In dieser Frage sei man auf einer Linie. Die EU-Kommission arbeite an einer Definition.
 

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Löger hofft noch heuer auf EU-Bestimmung zu digitaler Betriebsstätte

Cupertino (Kalifornien) (APA/dpa) - Im französischen Rechtsstreit um Demonstrationen in Läden des US-Technologiekonzerns Apple haben sich Globalisierungsgegner des Netzwerkes Attac nach eigener Einschätzung durchgesetzt. Ein Gericht in Paris wies am Freitag das Ansinnen des US-Konzerns ab, Attac-Mitgliedern unter einer Strafandrohung von 150.000 Euro Aktionen in den französischen Geschäften zu verbieten.
 

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Kein Hausverbot für Globalisierungsgegner in Apple-Läden

Moskau (APA/dpa) - Der russische Milliardär Oleg Deripaska (50) gibt die Führung beim Aluminiumhersteller Rusal und dessen Mutter En+ ab. Hintergrund ist ein Machtkampf um den wichtigen Konzern Norilsk Nickel. Rusal kündigte am Freitag bei der Vorlage des Jahresberichts 2017 an, das Unternehmen wolle mit der Holding Interros des Oligarchen Wladimir Potanin um die Kontrolle über den Nickelproduzenten streiten.
 

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Oligarch Deripaska gibt Führung beim Aluminiumriesen Rusal ab