Toyota und Nissan weiten Airbag-Rückruf um 3 Millionen Autos aus

Tokio (APA/Reuters) - Toyota und Nissan weiten ihre Rückrufe wegen defekter Airbags des Zulieferers Takata um insgesamt mehr als drei Millionen Fahrzeuge aus. Toyota ruft weltweit weitere 2,86 Mio. Autos zurück, um die Luftkissen am Beifahrersitz auszutauschen. Wie der Konzern am Mittwoch mitteilte, sind auch 1,7 Mio. Modelle in Europa betroffen. Konkurrent Nissan ruft weltweit 198.000 Autos in die Werkstätten zurück.

Bei dem Fehler, der die Branche seit Jahren in Atem hält, können die Airbags unkontrolliert explodieren und dabei Metallteile herumschleudern. Sieben Menschen kamen in der Vergangenheit wegen der defekten Luftkissen ums Leben. Noch immer ist die Ursache unbekannt. Takata-Chef Shigehisa Takada räumte unterdessen ein, dass ein Ende der Untersuchungen noch nicht absehbar sei. Die interne Aufarbeitung des Problems laufe nicht gut, sagte Takada am Donnerstag auf der Hauptversammlung des Unternehmens.

Klagenfurt (APA) - Im Hypo-Prozess zu den Fällen "Hilltop" und "Blok 67" sind am Donnerstag Mitglieder des Aufsichtsrats sowie Zeugen aus Liechtenstein befragt worden. So erzählte ein Liechtensteinischer Anwalt, dass er die "Hilltop" ins Leben gerufen und die Hypo nichts mit dieser Gründung zu tun gehabt habe. Die Aufsichtsratsmitglieder bezeichneten die damaligen Entscheidungen als plausibel.
 

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Hypo-Prozess - "Hilltop" als "Reservegesellschaft" in Liechtenstein

Bad Gastein (APA) - Nach der Übernahme von drei Gebäuden aus der Belle Epoque im Zentrum des Kurortes Bad Gastein durch das Land Salzburg sind nun dringend notwendige Sanierungsmaßnahmen erfolgt, um die desolaten Häuser vor eindringender Nässe zu schützen. Mit Ausnahme von kleineren Arbeiten seien die Objekte "soweit fit für den kommenden Winter", erklärte am Donnerstag Landeshauptmann Wilfried Haslauer (ÖVP).
 

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Bad Gastein: Drei Belle-Epoque-Häuser wurden "winterfit" saniert

Berlin (APA/Reuters) - Das deutsche Finanzministerium lehnt die Idee der EU-Kommission für eine neue Form von Staatsanleihen-Verbriefungen ab. "European Safe Bonds (ESB) führen in die falsche Richtung und können Finanzrisiken sogar verstärken", heißt es in einem am Donnerstag veröffentlichten Beitrag des Ministeriums-Chefökonomen Ludger Schuknecht und des Leiters der Abteilung für Finanzmarktpolitik, Levin Holle.
 

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Deutsches Finanzministerium gegen "Eurobond"-Verbriefungen