Toyota plant Milliardeninvestition in Mexiko

Mexiko-Stadt/Toyota - Der weltgrößte Autobauer Toyota will Insidern zufolge eine Milliarde Dollar (947,7 Mio. Euro) in sein erstes Pkw-Werk in Mexiko investieren. Details zu dem Vorhaben werde der japanische Konzern am Mittwoch vorstellen, sagten zwei mit den Plänen vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters am Dienstag.

In dem Werk in Guanajuato sollen den Personen zufolge künftig 200.000 Autos vom Band laufen. Etwa 2.400 neue Jobs sollen entstehen. Eine Toyota-Sprecherin sagte dazu, es sei noch nichts entschieden.

Im Kampf um die Krone im weltweiten Automobilmarkt können die Japaner mit neuen Werken den Druck auf Wettbewerber wie Volkswagen und General Motors erhöhen. VW will ebenfalls etwa eine Milliarde Dollar in Mexiko investieren und die Produktion des Tiguans ausweiten.

Mit dem Bau des mexikanischen Werks beendet Toyota einen mehrjährigen Investitionsstopp. Auch in China planen die Japaner Insidern zufolge neue Produktionshallen, in denen bis zu 100.000 Autos pro Jahr gebaut werden sollen. Insgesamt hat Toyota 2014 mehr als zehn Millionen Wagen verkauft.

Zürich (APA/awp/sda/Reuters) - Zwei geplante Gesetzesänderungen könnten nach Ansicht der Ratingagentur Moody's den Schweizer Immobilienmarkt umkrempeln. "Der durch die Initiativen ausgelöste fundamentale Wandel würde inländische Banken an einem kritischen Punkt im Konjunkturzyklus treffen", erklärte Moody's-Experte Mathias Külpmann gemäß dem am Montag veröffentlichten Bericht "Banking Switzerland".
 

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Moody's warnt vor schwierigen Zeiten für Schweizer Banken

Brüssel (APA) - Ernüchterung herrscht unter den 27 EU-Staaten über den Stillstand bei den Brexit-Verhandlungen. Große Hoffnungen waren zunächst in ein Treffen Sonntagabend zwischen dem britischen Brexitminister Dominique Raab und EU-Chefverhandler Michel Barnier gesetzt worden. Doch gab es keine Fortschritte. Die EU-Botschafter wurden danach in Brüssel über die Situation informiert.
 

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Brexit - Ernüchterung bei EU-27 nach Treffen Barnier-Raab

Berlin (APA/Reuters) - Die Probleme der Autobranche mit dem neuen Abgastest WLTP werden nach Prognosen des deutschen Wirtschaftsministeriums die Konjunktur in Deutschland vorübergehend belasten. "Der Anstieg der gesamtwirtschaftlichen Leistung wird dadurch im dritten Quartal etwas gedämpft", heißt es in dem am Montag veröffentlichten Monatsbericht.
 

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Probleme in Autoindustrie dämpfen deutsche Konjunktur