Toyota plant Milliardeninvestition in Mexiko

Mexiko-Stadt/Toyota - Der weltgrößte Autobauer Toyota will Insidern zufolge eine Milliarde Dollar (947,7 Mio. Euro) in sein erstes Pkw-Werk in Mexiko investieren. Details zu dem Vorhaben werde der japanische Konzern am Mittwoch vorstellen, sagten zwei mit den Plänen vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters am Dienstag.

In dem Werk in Guanajuato sollen den Personen zufolge künftig 200.000 Autos vom Band laufen. Etwa 2.400 neue Jobs sollen entstehen. Eine Toyota-Sprecherin sagte dazu, es sei noch nichts entschieden.

Im Kampf um die Krone im weltweiten Automobilmarkt können die Japaner mit neuen Werken den Druck auf Wettbewerber wie Volkswagen und General Motors erhöhen. VW will ebenfalls etwa eine Milliarde Dollar in Mexiko investieren und die Produktion des Tiguans ausweiten.

Mit dem Bau des mexikanischen Werks beendet Toyota einen mehrjährigen Investitionsstopp. Auch in China planen die Japaner Insidern zufolge neue Produktionshallen, in denen bis zu 100.000 Autos pro Jahr gebaut werden sollen. Insgesamt hat Toyota 2014 mehr als zehn Millionen Wagen verkauft.

Der südafrikanische Steinhoff-Großaktionär Christo Wiese kappt nach seinem Rücktritt als Verwaltungsratschef weitere Verbindungen zu dem angeschlagenen Handelsriesen. Wiese sagte am Freitag den Verkauf der Einzelhandelskette Shoprite an Steinhoffs Afrika-Tochter STAR ohne Angabe von Gründen ab.
 

Newsticker

Steinhoff-Großaktionär sagt Milliarden-Firmenverkauf ab

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

Newsticker

Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

Newsticker

Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma