Toyota plant Milliardeninvestition in Mexiko

Mexiko-Stadt/Toyota - Der weltgrößte Autobauer Toyota will Insidern zufolge eine Milliarde Dollar (947,7 Mio. Euro) in sein erstes Pkw-Werk in Mexiko investieren. Details zu dem Vorhaben werde der japanische Konzern am Mittwoch vorstellen, sagten zwei mit den Plänen vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters am Dienstag.

In dem Werk in Guanajuato sollen den Personen zufolge künftig 200.000 Autos vom Band laufen. Etwa 2.400 neue Jobs sollen entstehen. Eine Toyota-Sprecherin sagte dazu, es sei noch nichts entschieden.

Im Kampf um die Krone im weltweiten Automobilmarkt können die Japaner mit neuen Werken den Druck auf Wettbewerber wie Volkswagen und General Motors erhöhen. VW will ebenfalls etwa eine Milliarde Dollar in Mexiko investieren und die Produktion des Tiguans ausweiten.

Mit dem Bau des mexikanischen Werks beendet Toyota einen mehrjährigen Investitionsstopp. Auch in China planen die Japaner Insidern zufolge neue Produktionshallen, in denen bis zu 100.000 Autos pro Jahr gebaut werden sollen. Insgesamt hat Toyota 2014 mehr als zehn Millionen Wagen verkauft.

Berlin/Frankfurt (APA/dpa) - Der irische Billigflieger Ryanair hat die Gewerkschaft Verdi als Verhandlungspartner für das in Deutschland stationierte Kabinenpersonal anerkannt. Die Gewerkschaft will nun zügig Tarifverhandlungen aufnehmen, wie sie am Mittwoch mitteilte.
 

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Ryanair erkennt Verdi als Verhandlungspartner für Kabine an

München (APA/Reuters) - Die deutsche Internet-Kleinanzeigenbörse Scout24 will mit der Übernahme des Vergleichsportals Finanzcheck.de künftig mehr an Gebrauchtwagen-Krediten verdienen. Der Münchner Betreiber der Portale autoscout24.de und immobilienscout24.de zahlt für den defizitären Ratenkredit-Vermittler 285 Millionen Euro.
 

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Scout24 kauft Vergleichsportal Finanzcheck.de

Washington/Berlin (APA/Reuters) - IWF-Chefin Christine Lagarde hat US-Präsident Donald Trump vor einer Eskalation des Handelsstreits gewarnt. "Die Spannungen in der Handelspolitik haben bereits ihre Spuren hinterlassen, das Ausmaß der Schäden aber hängt davon ab, was die Politik als Nächstes tut", schrieb Lagarde in einem am Mittwoch veröffentlichen Blog im Vorfeld des G-20-Finanzministertreffens am Wochenende in Buenos Aires.
 

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IWF-Chefin Lagarde - Handelsstreit dürfte USA am härtesten treffen