Toyota und Microsoft gründen Joint Venture für Datenanalyse

Tokio - Der japanische Autobauer Toyota und der US-Softwarehersteller Microsoft tun sich für die Analyse großer Datenmengen zusammen. Ein Gemeinschaftsunternehmen namens Toyota Connected werde gegründet, teilten beide Firmen am Montag mit.

Aufgabe der Firma sei es, die Verwaltung großer Datenmengen zu verbessern und Ideen zu entwickeln, wie auf Grundlage der Daten neue Dienstleistungen geschaffen werden können.

Die neue Geschäftseinheit werde ein "Drehkreuz" für die Datenverwaltung bei Toyota in aller Welt sein und "ein breites Spektrum von Initiativen für Verbraucher und Regierungsinstitutionen unterstützen", erklärte der Autokonzern. Es sollten Techniken entwickelt werden, um im Hintergrund das Fahrerlebnis zu verbessern. Die Autofahrer sollten aber weiterhin das Gefühl haben, Herr der Lage zu sein.

Toyota Connected soll seinen Sitz in Plano im US-Bundesstaat Texas haben. Gegründet wird es formal von Toyota Media Service, wo Microsoft Anteilseigner ist.

München (APA/Reuters) - Siemens kauft das US-Technologieunternehmen Austemper Design Systems, einen jungen Softwareanbieter für Sicherheitsanwendungen. Mit der Übernahme könne Siemens sein Angebot an Kunden ergänzen, die sich mit autonomem Fahren sowie der Digitalisierung von Produktionsbetrieben und Infrastruktur beschäftigen, teilte das Unternehmen mit. Die Details der Übernahme würden nicht bekannt gegeben.
 

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Siemens kauft US-Technologie-Start-up

Washington (APA/AFP/Reuters) - "Baut sie hier!": US-Präsident Donald Trump hat im Handelsstreit mit der EU erneut mit Strafzöllen auf europäische Auto-Importe gedroht. Wenn die Europäische Union nicht "bald" ihre langjährigen Zölle und Barrieren für US-Produkte "niederbricht und beseitigt", würden die USA einen 20-prozentigen Tarif auf alle aus der EU eingeführten Autos verhängen, schrieb Trump am Freitag auf Twitter.
 

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Trump droht wieder mit Zöllen auf EU-Autos: "Baut sie hier!"

Brüssel (APA/dpa/Reuters) - Mit Zöllen auf amerikanische Produkte wie Whiskey, Jeans, Motorräder und Erdnussbutter hat die EU im Handelsstreit mit den USA zurückgeschlagen. Die Vergeltungszölle sind in der Nacht zum Freitag in Kraft getreten. Auf europäische Verbraucher dürften bei einigen Produkten Preiserhöhungen zukommen.
 

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Zölle auf US-Produkte in Kraft: Einige Produkte dürften teurer werden