Toyota öffnet Konzernspitze für Ausländer und Frauen

Toyota öffnet seinen Vorstand erstmals für Ausländer. Europa-Chef Didier Leroy wird künftig einer von sechs Geschäftsleitern sein, wie der weltgrößte Autobauer am Mittwoch mitteilte. Im Juni soll der Franzose diese Position übernehmen, die bisher Japanern vorbehalten war.

Zugleich befördert der japanische Traditionskonzern die Amerikanerin Julie Hamp zur ersten weiblichen Führungskraft. In die erweiterte Führungsriege holt Toyota den Afro-Amerikaner Christopher Reynolds. Damit sind nach der Hauptversammlung neun der 58 Top-Manager Ausländer.

Traditionell werden japanische Unternehmen von einer männlichen Führungsriege geleitet. Nun will die Regierung des Landes dem Beispiel anderer Staaten folgen und die Anzahl von Frauen in leitender Position erhöhen. Ministerpräsident Shinzo Abe hat das Ziel ausgerufen, bis zum Jahr 2020 rund 30 Prozent der Top-Jobs mit Frauen zu besetzen. Marktforschern zufolge liegt der Anteil weiblicher Führungskräfte im mittleren bis höheren Management bei elf Prozent. Honda holte bereits vor einem Jahr eine Frau in die Geschäftsführung. Rivale Nissan wird von dem Franzosen Carlos Ghosn geleitet.

Wien (APA) - Die OMV wird durch ihre jüngsten Zukäufe in Neuseeland und Südostasien ihr Produktionsziel deutlich früher erreichen als geplant. "Das Ziel war 500.000 Barrel pro Tag bis 2020 - wenn nicht noch irgendwas in Libyen passiert oder sonst irgendwo, dann werden wir das schon bis Ende dieses Jahres erreichen", sagte Upstream-Vorstand Johann Pleininger am Mittwochabend vor Journalisten in Wien.
 

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OMV - Tagesproduktion von 500.000 Barrel schon heuer

Paris (APA/Reuters) - Die Industriestaatenorganisation OECD blickt angesichts der Handelskonflikte etwas pessimistischer auf die globale Konjunkturentwicklung. Nach der jüngsten Prognose wird die Weltwirtschaft heuer und im kommenden Jahr jeweils 3,7 Prozent zulegen, nach 3,6 Prozent im Vorjahr, wie die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) am Donnerstag in Paris mitteilte.
 

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OECD senkt wegen Handelskonflikten Prognose für Weltwirtschaft

Brüssel/Ottawa (APA) - Am Freitag wird CETA, das Freihandelsabkommen der EU mit Kanada, genau ein Jahr provisorisch in Kraft sein. EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström zeigte sich mit den bisherigen Fortschritten sehr zufrieden. "Die vorläufigen Daten zeigen, dass es viel zum Feiern gibt, sogar in diesem Stadium", so Malmström in einer Aussendung am Donnerstag. Die Partnerschaft mit Kanada sei stärker denn je.
 

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EU-Kommission mit CETA bisher sehr zufrieden