Toyota übernimmt Kleinwagen-Hersteller Daihatsu komplett

Toyota will den Kleinwagenhersteller Daihatsu komplett übernehmen und damit sein Geschäft in Schwellenländern ausbauen. Die beiden japanischen Unternehmen erklärten am Freitag, Toyota stocke seinen Anteil von 51 auf 100 Prozent auf. Insgesamt gibt der VW-Rivale dafür umgerechnet knapp 3 Mrd. Euro in Form eigener Aktien aus.

Daihatsu verkauft jährlich ungefähr eine Million überwiegend kleine Autos in der Klasse etwa des Ford Ka oder des Renault Twingo.
Durch die Aufstockung bekommt Toyota den vollen Durchgriff auf Daihatsu. Vergangenes Jahr war deren Absatz um 13,3 Prozent und damit so stark wie bei keiner anderen Toyota-Beteiligung abgesackt. Die Verkäufe im Toyota-Gesamtkonzern waren in der Folge um 0,8 Prozent auf 10,15 Millionen Fahrzeuge gesunken.
Daihatsu ist vor allem in Schwellenländern wie Indien oder Malaysia aktiv. In Japan läuft das Geschäft dagegen schlechter, weil junge Menschen wenig Interesse daran haben, sich ein eigenes Auto zu kaufen.
Toyota hatte bereits am Mittwoch einen Zusammenschluss in Aussicht gestellt, Daihatsu-Aktien schnellten darauf in die Höhe. Daihatsu-Aktionäre bekommen je Anteilsschein 0,26 Toyota-Papiere. Daihatsu-Aktien sollen im Juli dann von der Börse genommen werden.

Wien (APA) - Der Frequentis-Konzern hat im Jahr 2017 seinen Gewinn (nach Steuern) von 9,2 Mio. auf 10,7 Mio. Euro gesteigert. Das auf sicherheitskritische Kommunikations- und Informationssysteme spezialisierte Wiener IT-Unternehmen erzielte 266,9 Mio. Euro Umsatz, nach 241,2 Mio. Euro im Jahr 2016. Dies geht aus der heute Dienstag veröffentlichten Konzern-Bilanz im Amtsblatt der Wiener Zeitung hervor.
 

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Frequentis steigerte 2017 Gewinn und Umsatz

Linz (APA) - In der Affäre um liegen gebliebene Akten im Linzer Magistrat hat das Kontrollamt nun seinen Bericht vorgelegt, wie die Stadt am Dienstag berichtete. Es macht u.a. "Defizite in der organisatorischen, personellen und strategischen Führungsarbeit" für die Misere verantwortlich. Die entstandene Schieflage sei lange Zeit "von allen Beteiligten des Geschäftsbereiches völlig falsch eingeschätzt" worden.
 

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Linzer Aktenaffäre: Kontrollamt sieht Defizite in Führungsarbeit

Paris (APA/dpa) - Ein neuer Streik im öffentlichen Dienst Frankreichs hat auch für Ausfälle und Verspätungen im Flugverkehr gesorgt. Wegen eines Streikaufrufs für Fluglotsen waren die Airlines am Dienstag dazu aufgerufen, an drei großen Flughäfen jeweils jeden fünften Flug zu streichen, wie Frankreichs zivile Luftfahrtbehörde bestätigte.
 

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Streik im öffentlichen Dienst Frankreichs bringt Flugausfälle