Toyota ruft 600.000 Hybrid-Autos wegen Software-Fehlers zurück

Toyota ruft weltweit mehr als 600.000 Hybrid-Fahrzeuge zurück. Betroffen seien unter anderem bestimmte Prius-Modelle, teilte der japanische Autohersteller am Mittwoch mit. Ein Software-Fehler könnte in Einzelfällen dazu führen, dass das Hybrid-System beim Fahren abgeschaltet werde. Berichte über Unfälle lägen aber nicht vor.

Der Rückruf betrifft Kunden in Japan, Nordamerika und Europa. Es gehe um Modelle, die zwischen Mai 2010 und November 2014 gefertigt wurden. Toyota ist Weltmarktführer für Hybrid-Autos, die sowohl per Batterie als auch von einem Verbrennungsmotor angetrieben werden können.

Rückrufaktionen von Autoherstellern haben in jüngster Zeit immer wieder für Aufsehen gesorgt. Zuletzt standen dabei vor allem defekte Airbags der japanischen Firma Takata im Fokus. Damit hat aktuell auch der heimische Toyota-Rivale Daihatsu zu kämpfen: Der Autobauer ruft rund 290.000 Fahrzeuge zurück, wie Daihatsu am Mittwoch mitteilte. Bei Takata-Airbags besteht die Gefahr, dass die Luftkissen explodieren und Metallteile durch das Auto geschleudert werden.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro