Toyota verkauft wieder mehr Fahrzeuge als VW

Toyota/Wolfsburg (APA/dpa) - Der japanische Autohersteller Toyota hat den vom Skandal manipulierter Abgastests gebeutelten VW-Konzern beim Absatz wieder überholt. Die Japaner verkauften in den ersten neun Monaten des Jahres knapp 7,5 Millionen Fahrzeuge. Damit ist der Konzern mit seinen Marken Toyota, Daihatsu und Hino wieder der Autobauer mit dem weltweit höchsten Absatz, auch wenn dieser um 1,5 Prozent gefallen ist. VW hatte zuletzt für den gleichen Zeitraum einen Absatzrückgang um 1,5 Prozent auf 7,43 Millionen Stück gemeldet. Im ersten Halbjahr hatte Volkswagen noch mehr Fahrzeuge verkauft als die Japaner.

VW steckt wegen der Manipulation von Abgastests in der tiefsten Krise seiner Geschichte. In der Abgasaffäre hatte VW eingeräumt, millionenfach Dieselwagen mit einer Software ausgestattet zu haben, die den Schadstoffausstoß auf Prüfständen der Behörden manipuliert. Die Affäre bei VW war Mitte September öffentlich geworden. Aber auch der VW-Rivale musste in der vergangenen Woche erneut massenweise Autos in die Werkstätten zurückrufen. Betroffen sind Angaben von Toyota zufolge weltweit 6,5 Millionen Fahrzeuge. Ursache sei ein Defekt bei einem Modul für elektrische Fensterheber.

Wien (APA) - US-Präsident Donald Trump hat der EU 25 Prozent Zoll auf Autoimporte angedroht. Noch ist zwar unklar, ob diese Strafzölle jemals kommen, Wifo-Experte Gerhard Streicher hat aber bereits mögliche Auswirkungen einer solchen Maßnahme berechnet. Demnach wären in Österreich etwa 3.000 Jobs betroffen - sie müssen aber nicht unbedingt wegfallen.
 

Newsticker

25 Prozent US-Zoll auf Autos würde in Österreich 3.000 Jobs treffen

Wellington (APA/dpa) - Wegen einer Seuche muss Neuseeland, der größte Milchexporteur der Welt, insgesamt mehr als 150.000 Milchkühe und andere Rinder schlachten. Premierministerin Jacinda Ardern gab am Montag in Wellington einen entsprechenden Zwei-Jahres-Plan bekannt.
 

Newsticker

Neuseeland muss wegen Seuche mehr als 150.000 Rinder schlachten

Peking (APA/Reuters) - Die Nachfrage der chinesischen Verbraucher nach Lebensmitteln, Kosmetik und Autos aus dem Ausland ist Umfragen zufolge ungebrochen. Fast zwei Drittel wollen in den kommenden sechs Monaten mehr importierte Waren kaufen, ergab eine am Montag vom Handelsministerium veröffentlichte Umfrage unter rund 1.400 Konsumenten.
 

Newsticker

Umfragen - Chinas Appetit auf ausländische Waren bleibt robust