Touristenattraktion Schafbergbahn wird um 18 Mio. Euro saniert

St. Wolfgang/Salzburg (APA) - In St. Wolfgang ist am Dienstag der Startschuss für die Sanierung der Schafbergbahn gefallen. In den nächsten fünf Jahren werden 18 Millionen Euro in die Trassenerneuerung und wichtige Umbauten gesteckt. Die Kosten teilen sich zu je einem Drittel der Betreiber Salzburg AG und die Länder Salzburg und Oberösterreich. Die Arbeiten an der Touristenattraktion sollen bis Ende 2022 abgeschlossen sein.

Die Vorarbeiten zur Trassensanierung haben bereits im Vorjahr begonnen, mit dem heute erfolgten Spatenstich werden nun die Infrastruktur schrittweise erneuert und die Gleise neu verlegt. Wie das Unternehmen mitteilte, werden gleichzeitig notwendige Sicherungsmaßnahmen vorgenommen. Ab 2020 werden acht Weichen ausgetauscht, weiters müssen die Infrastruktur des Talbahnhofs umgebaut und auch dort die Gleisanlagen erneuert werden. Die Bergstation soll dann ab dem Jahr 2021 barrierefrei erreichbar sein. Wie die Salzburg AG betonte, bestehen für den Sommertourismus während der fünfjährigen Bauzeit keine Behinderungen.

Die 125 Jahre alte Schafbergbahn ist die steilste Zahnradbahn Österreichs und führt durch zwei Bundesländer. Die Talstation in St. Wolfgang liegt in Oberösterreich, der 1.783 Meter hohe Gipfel auf Salzburger Gebiet. Die Salzburg AG betreibt die Zahnradbahn seit April 2006. In der Saison 2017 beförderte das Unternehmen exakt 309.171 Fahrgäste auf den Aussichtsberg. Die Bahn ist 5,85 Kilometern lang und überwindet in einer 35-minütigen Fahrt einen Höhenunterschied von knapp 1.190 Metern.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker