Tourismuskonzern Orascom erwartet für 2015 wieder schwarze Zahlen

Zürich - Der Schweizer Tourismuskonzern Orascom hat im Geschäftsjahr 2014 markante Fortschritte gemacht. Es zeichne sich ein Umsatzplus von 10 bis 15 Prozent ab, teilte das vom ägyptischen Investor Samih Sawiris kontrollierte Unternehmen am Montag mit. Unter dem Strich erwartet Orascom die Rückkehr in die schwarzen Zahlen.

Der Nettogewinn nach Minderheiten werde "in der Größenordnung zwischen 37 Mio. und 42 Mio. Franken" (zwischen 35 und 40 Mio. Euro) ausfallen. Im Vorjahr wurde noch ein Minus von knapp 158 Mio. Franken verzeichnet.

Ein Grund für die Fortschritte sind die stark verbesserten Ergebnisse der größten ägyptischen Tochtergesellschaft, der Orascom Hotels and Development (OHD). Diese erzielte einen 20 Prozent höheren Umsatz von 1,43 Mrd. ägyptischen Pfund (172,7 Mio. Euro), wie Orascom weiter mitteilte.

Dies war zum Teil die Folge einer besseren Auslastung der Hotels, die sich im zweiten Halbjahr im Vorjahresvergleich von 39 Prozent auf 60 Prozent verbesserte. Dieser Trend habe sich zu Beginn des Jahres 2015 bestätigt, heißt es weiter.

Im zweiten Halbjahr 2014 seien die Reisesperren für die Region des Roten Meeres aufgehoben worden, begründete Orascom die Verbesserung. Die Hotels von OHD seien aber nicht voll ausgelastet gewesen, weil für die Halbinsel Sinai immer noch Reisebeschränkungen gälten. Zudem hätten wegen Überschwemmungen im Frühling 2014 einige Hotels geschlossen werden müssen.

Die definitiven Zahlen zum gesamten Konzern wird Orascom am 14. April vorlegen.

Berlin/Frankfurt (APA/dpa) - Der irische Billigflieger Ryanair hat die Gewerkschaft Verdi als Verhandlungspartner für das in Deutschland stationierte Kabinenpersonal anerkannt. Die Gewerkschaft will nun zügig Tarifverhandlungen aufnehmen, wie sie am Mittwoch mitteilte.
 

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Ryanair erkennt Verdi als Verhandlungspartner für Kabine an

München (APA/Reuters) - Die deutsche Internet-Kleinanzeigenbörse Scout24 will mit der Übernahme des Vergleichsportals Finanzcheck.de künftig mehr an Gebrauchtwagen-Krediten verdienen. Der Münchner Betreiber der Portale autoscout24.de und immobilienscout24.de zahlt für den defizitären Ratenkredit-Vermittler 285 Millionen Euro.
 

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Scout24 kauft Vergleichsportal Finanzcheck.de

Washington/Berlin (APA/Reuters) - IWF-Chefin Christine Lagarde hat US-Präsident Donald Trump vor einer Eskalation des Handelsstreits gewarnt. "Die Spannungen in der Handelspolitik haben bereits ihre Spuren hinterlassen, das Ausmaß der Schäden aber hängt davon ab, was die Politik als Nächstes tut", schrieb Lagarde in einem am Mittwoch veröffentlichen Blog im Vorfeld des G-20-Finanzministertreffens am Wochenende in Buenos Aires.
 

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IWF-Chefin Lagarde - Handelsstreit dürfte USA am härtesten treffen