Total will Saft übernehmen

La Defense - Der französische Ölkonzern Total will mit einer Übernahme stärker in den Markt für erneuerbare Energien vorstoßen. Total wolle den deutschen Batteriehersteller Saft für knapp eine Milliarde Euro kaufen, kündigten beide Unternehmen am Montag an. Das Offert entspreche einem Aufpreis von rund 38 Prozent auf den Schlusskurs der Saft-Aktie vom Freitag.

Seit dem Kauf der Solarenergiefirma SunPower vor fünf Jahren ist Total im Geschäft mit erneuerbaren Energien tätig. Innerhalb von 20 Jahren will das Unternehmen hier zu einem der wichtigsten Händler aufsteigen. Erst kürzlich kündigte der Konzern, der zuletzt wegen des gesunkenen Ölpreises herbe Gewinneinbußen erlitt, an, eine Sparte für Gas-, Strom und erneuerbare Energien zu gründen.

Das Saft-Management steht Total zufolge hinter der Übernahme und will sie auch den Aktionären empfehlen. Saft gehört nach eigenen Angaben zu den weltweit führenden Anbietern von Nickel- und Lithiumbatterien für den Industriegebrauch.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro