Total-Privatisierung der Slovak Telekom möglicherweise schon heute

Der von der slowakischen Regierung geplante Verkauf des Staatsanteils von 49 Prozent an der Slovak Telekom (ST) an die Deutsche Telekom (DT) könnte wohl noch heute über die Bühne gehen.

Das Kabinett in Bratislava sei am Dienstagvormittag zu einer außerordentlichen Sitzung zusammengekommen, anschließend sei die "Unterzeichnung von Dokumenten" mit der Deutschen Telekom geplant, kündigte das Regierungsamt in Bratislava in einer Pressemitteilung an, ohne dabei Einzelheiten zu nennen.

Die Slowakei hatte ursprünglich den Verkauf ihrer ST-Anteile über die Börse geplant. Die Deutsche Telekom, die bereits 51 Prozent an der Slovak Telekom hält, legte aber Anfang Mai überraschend ein verbindliches Angebot für die Übernahme der restlichen Anteile. Wie der slowakische Finanzminister Peter Kazimir letzte Woche erklärte, sei dieses "wesentlich vorteilhafter" als der beabsichtigte Börsenverkauf, der rund 750 Mio. Euro einbringen hätte sollen. Laut bisher unbestätigten Berichten sollen die Deutschen 900 Mio. Euro für das staatliche Anteilspaket geboten haben.

Brüssel (APA) - Österreichs Schulden sind im zweiten Quartal des Jahres auf 76,5 Prozent des BIP gesunken. Im Vergleichszeitraum 2017 waren es noch 81,0 Prozent. In der Eurozone ging der Schuldenstand im Jahresabstand von 89,2 auf 86,3 Prozent zurück. In der EU verringerte er sich von 83,4 auf 81,0 Prozent, geht aus jüngsten Daten von Eurostat vom Dienstag hervor.
 

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Österreichs Schulden auf 76,5 Prozent des BIP gesunken

Wien (APA) - In Österreich ist seit Ende 2016 die Nachfrage nach Unternehmenskrediten aufgrund der guten Konjunktur stark gestiegen. Dieser Trend habe sich zuletzt jedoch abgeschwächt und könnte bis Ende des Jahres ein Plateau erreichen. Die Entwicklung im Privatkundengeschäft verlaufe vergleichsweise moderater, schreibt die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) in einer Aussendung am Dienstag.
 

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OeNB: Nachfrage nach Unternehmenskrediten erreicht neue Höhen

Brüssel (APA) - Österreich konnte im zweiten Quartal des Jahres einen Budgetüberschuss von 1,2 Prozent des BIP einfahren. Im Vergleichszeitraum 2017 hatte es noch ein Defizit von 1,9 Prozent gegeben. Die Eurozone konnte ihr Minus im Jahresabstand von 1,4 auf 0,1 Prozent verringern. Die EU verbesserte sich von -1,5 auf -0,3 Prozent.
 

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Österreich mit 1,2 Prozent Budgetüberschuss im zweiten Quartal 2018