Total, OMV, Repsol bohren ab 2016 im Schwarzen Meer nach Gas

Der französische Energie-Konzern Total will Anfang nächsten Jahres mit Öl- und Gas-Probebohrungen vor der bulgarischen Schwarzmeerküste starten. "Wir sind derzeit in der Vorbereitung und gehen davon aus, dass wir Anfang 2016 mit den Öl- und Gas-Bohrungen beginnen können", sagte ein für Bulgarien zuständiger Total-Manager am Montag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Reuters.

Konsortialpartner sind die österreichische OMV und die spanische Repsol, die jeweils 30 Prozent halten. Total ist mit einem Anteil von 40 Prozent Betriebsführer. Aufgrund der stark gesunkenen Ölpreise hatte das französische Unternehmen das Projekt um sechs Monate auf Anfang 2016 verschoben.

Bulgariens Ministerpräsident Boiko Borissow kündigte zuvor gegenüber bulgarischen Medien an, dass mit den Probebohrungen im Februar begonnen werde. Total wollte das nicht bestätigen. Der Zeitpunkt hänge auch von der Verfügbarkeit der Vertragspartner ab, hieß es. Ein OMV-Sprecher wollte sich nicht dazu äußern.

Vor der bulgarischen Schwarzmeerküste werden große Öl- und Gasreserven vermutet. Die Konsortialpartner haben sich bisher mit Prognosen über das Vorkommen zurückgehalten. Medienberichten zufolge werden im Block "Han Asparuh" - etwa 80 Kilometer vor der bulgarischen Küste - bis zu 100 Milliarden Kubikmeter Erdgas vermutet. Das entspricht etwa dem Jahresverbrauch von Erdgas in Deutschland. Das Projekt würde die Abhängigkeit Bulgariens vom russischem Erdgas stark verringern. Derzeit zahle das Land jährlich rund sechs Milliarden Euro für Erdgas und -Öl, während die bulgarischen Vorkommen ungenutzt bleiben, sagte Borissow.

London/Berlin/Schwechat (APA/dpa) - Die EU-Wettbewerbshüter haben für die Übernahme von Teilen der insolventen Fluglinie Air Berlin durch Easyjet grünes Licht gegeben. Der Zusammenschluss werde ohne Auflagen genehmigt, teilte die EU-Kommission am Dienstag in Brüssel mit. Bei der Übernahme der bisherigen Air Berlin-Tochter Niki wiederum sieht der Generalbevollmächtigte Frank Kebekus nur noch die Lufthansa im Rennen.
 

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Easyjet darf Air Berlin-Teile übernehmen - Warnung vor Niki-Insolvenz

Rom (APA) - Die Explosion in der Gasstation im niederösterreichischen Baumgarten könnte die Gaspreise in die Höhe treiben. Die Gaspreise seien steigend, dieser Trend könnte sich wegen des Unfalls in Baumgarten festigen, betonte der Chef des italienischen Energiekonzerns Eni, Claudio Descalzi.
 

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Explosion in Gasstation - ENI-Chef rechnet mit Gas-Preiserhöhungen

Innsbruck (APA) - Eine nicht alltägliche Allianz aus ÖVP, Grünen und FPÖ wird im Dezemberlandtag gemeinsam einen Dringlichkeitsantrag einbringen, womit der Ausstieg aus der Glyphosatnutzung in Tirol eingeleitet werden soll. Unter anderem heißt es darin, dass die Landesregierung prüfen soll, ob es landesrechtliche Möglichkeiten gibt, einen vollständigen Ausstieg aus der Anwendung in Tirol zu ermöglichen.
 

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Glyphosat - ÖVP, Grüne und FPÖ bringen Ausstieg in Tiroler Landtag