Total-Chef erwartet Investitionsoffensive der US-Schieferölindustrie

London (APA/Reuters) - Der französische Total-Konzern stellt sich auf eine neue Investitionsoffensive der US-Schieferölindustrie ein. Die weltweite Ölnachfrage werde heuer deutlich zulegen, sagte Total-Chef Patrick Pouyanne am Mittwoch auf einer Branchenkonferenz in London.

Die Schieferölproduzenten in den USA gehen seinen Worten zufolge nicht von einem erneuten Preisrutsch aus. Daher werde es dort wieder eine Investitionswelle geben. "Daran gibt es keinen Zweifel", betonte Pouyanne.

Nach dem Einbruch der Ölpreise 2014 hatten die US-Schieferölfirmen ihre Investitionen deutlich zurückgefahren. Dadurch sei die Zahl der neuen Förderprojekte zurückgegangen, erläuterte Pouyanne. Dies könne nach 2020 zu einem Lieferengpass an den Ölmärkten führen.

Zur Stabilisierung der Preise haben das Förderkartell OPEC und weitere Ölstaaten sich auf eine Produktionsbremse geeinigt. Diese gilt noch bis März 2018. Der Total-Chef geht nach eigener Auskunft davon aus, dass Saudi-Arabien und Russland für eine weitere Verlängerung der Vereinbarung sorgen werden.

Wien/Wels (APA) - Die Sporthandelskette Intersport hat im per Ende September abgelaufenen Geschäftsjahr 2017/18 das nach eigenen Angaben "erfolgreichste Jahr seiner Unternehmensgeschichte" hingelegt. Aufgrund zahlreicher Neueröffnungen und hoher Steigerungsraten in den Bereichen Ski, Rad sowie Outdoor stieg der Österreich-Umsatz um 14 Prozent auf 575 Mio. Euro, wie das Unternehmen am Montag bekanntgab.
 

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Intersport - Umsatzsprung dank Filialexpansion und hoher Nachfrage

Berlin/Istanbul (APA/AFP) - Wegen der unzureichenden Aufklärung des Mordes an dem Journalisten Jamal Khashoggi durch Saudi-Arabien hat die Bundesregierung die deutschen Rüstungsexporte in das Königreich komplett gestoppt. Ein Sprecher des deutschen Wirtschaftsministeriums sagte am Montag in Berlin, derzeit gebe es keine Ausfuhren von Deutschland nach Saudi-Arabien. Klar sei auch, dass derzeit keine Genehmigungen erteilt würden.
 

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Khashoggi - Deutschland stoppt Rüstungsexporte nach Saudi-Arabien

München (APA/dpa) - Ungeachtet politischer Spannungen nach der Tötung des saudischen Regimekritikers Jamal Khashoggi will Siemens-Chef Joe Kaeser nach Saudi-Arabien reisen. Dort will der Spitzenmanager an einer Konferenz des staatlichen Ölkonzerns Saudi Aramco teilnehmen. Darüber berichtete die "Süddeutsche Zeitung" (Montag).
 

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Siemens-Chef Kaeser will nach Saudi-Arabien reisen