Toshiba erwägt Verkauf von Westinghouse-Anteilen

Tokio - Der von einer Bilanzaffäre erschütterte japanische Konzern Toshiba erwägt Insidern zufolge, seinen Anteil am US-Atomunternehmen Westinghouse zu verringern. Das sagten mit der Angelegenheit vertraute Personen am Donnerstag. Nach einem Bericht der Wirtschaftszeitung Nikkei will Toshiba so 200 Mrd. Yen (1,5 Mrd. Euro) erlösen.

Ein Firmensprecher sagte, der Konzern habe schon vor der Bilanzaffäre erwogen, seinen Anteil an Westinghouse zu verringern. Dieser beträgt 87 Prozent.

Anfang Juni hatte Toshiba wegen der Untersuchungen die Dividende gestrichen und die Prognose für das abgelaufene Geschäftsjahr 2014/15 kassiert. Es ist bereits das zweite Mal in weniger als zwei Jahren, dass das Unternehmen seine Bilanzierungsmethoden überprüft. Toshiba räumte bereits ein, dass Kosten für einige Projekte zu niedrig angesetzt worden seien.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte