Toshiba unterzeichnet für Chipsparte Absichtserklärung mit Bain

Minato (APA/Reuters) - Der angeschlagene japanische Elektronikkonzern Toshiba treibt die Verkaufsgespräche für seine umworbene Chipsparte mit dem Konsortium von US-Finanzinvestor Bain Capital und dem südkoreanischen Rivalen SK Hynix voran. Dazu habe man eine Vereinbarung unterschrieben. Ziel sei, einen Vertrag bis Ende September unter Dach und Fach zu bekommen, teilte Toshiba am Mittwoch mit.

Das unterzeichnete Memorandum schließe allerdings nicht Gespräche mit anderen Bietern aus. Das Bain-Konsortium hatte früheren Angaben eines Insiders zufolge sein Angebot für die Chipsparte aufgebessert. Demnach bewertet die Offerte das Geschäft nun mit 22,3 Mrd. Dollar (18,7 Mrd. Euro).

Toshiba hatte zunächst angestrebt, bis zu diesem Mittwoch ein Abkommen mit seinem US-Partner Western Digital zu erzielen, mit dem Toshiba das wichtigste Chip-Werk betreibt. Insidern zufolge konnten aber die bestehenden Differenzen nicht überwunden werden. Toshiba hatte vergangenen Monat mitgeteilt, noch mit drei Interessenten Verhandlungen zu führen. Neben den Konsortien um Bain und Western Digital gehörte dazu auch der taiwanische Elektronik-Konzern Foxconn. Toshiba braucht die Milliarden aus der Veräußerung des weltweit zweitgrößten Herstellers von Speicherchips (NAND) dringend, um sich nach der Insolvenz der US-Kraftwerkstochter Westinghouse neu aufzustellen.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro