Toshiba will Chipsparte an die Börse bringen

Tokio (APA/Reuters) - Toshiba erwägt einem Zeitungsbericht zufolge einen Börsengang seiner Chipsparte, sollte der angepeilte milliardenschwere Verkauf an den Wettbewerbsbehörden scheitern. Wenn es bis Ende März keine Zustimmung zu dem Deal gebe, wäre der Gang aufs Parkett eine von mehreren Alternativen, zitierte die "Financial Times" am Montag mit der Angelegenheit vertraute Personen.

Einige Analysten und Aktionäre würden sogar eine Börsennotierung dem Verkauf vorziehen, hieß es weiter.

Nach monatelangem Ringen hatte Toshiba im September den US-Finanzinvestor Bain Capital als Käufer für seine Chipsparte gewonnen. Als Preis waren rund 18 Mrd. Dollar (15 Mrd. Euro) vereinbart worden. Der Verkaufsprozess war durch wechselnde Allianzen, nachgebesserte Offerten und die Einbindung von Gerichten spannend geworden.

Eine Toshiba-Sprecherin sagte, an den Verkaufsplänen habe sich nichts geändert. Der japanische Elektronikkonzern benötigt das Geld aus dem Geschäft, um sich nach der Insolvenz der US-Kraftwerkstochter Westinghouse neu aufzustellen.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte