Toshiba baut weitere Jobs ab und erwägt Wertminderungen

Dem von einem milliardenschweren Bilanzskandal erschütterten japanischen Elektronikkonzern Toshiba droht neues Ungemach. Derzeit werde die Nuklearsparte genauer unter die Lupe genommen, was Abschreibungen nach sich ziehen könnte, teilte Toshiba am Freitag mit. Auch der Stellenabbau soll stärker ausfallen als bislang geplant: weitere 3000 Jobs sollten wegfallen. Damit erhöhe sich die Gesamtzahl auf rund 14.000 der zuvor noch 200.000 Arbeitsplätze.

Die Zeitung "Asahi" hatte zuvor berichtet, der Konzern denke über eine Wertminderung von 1,6 Milliarden Euro (200 Milliarden Yen) für seine US-Nuklearsparte Westinghouse nach. Bislang hatten die Japaner gesagt, solch eine Abschreibung sei nicht notwendig, weil die Sparte weitgehend profitabel sei. In den USA gehen nun aber einem Medienbericht zufolge Justizministerium und Börsenaufsicht Unregelmäßigkeiten bei Westinghouse nach, das dort seinen Sitz hat. Ein Sprecher bestätigte Anfragen von US-Behörden bezüglich Bilanzthemen. Westinghouse bestritt, dass das Rechnungswesen des Unternehmens Gegenstand von Ermittlungen sei.
Toshiba hatte über Jahre hinweg seine Gewinne zu hoch ausgewiesen. Der Skandal hat dem Konzern rote Zahlen eingebrockt und zum Rücktritt des Top-Managements geführt. Nun treibt der Konzern mit Verkäufen seinen Umbau voran. Das Medizintechnik-Geschäft soll für 5,3 Milliarden Euro an den heimischen Rivalen Canon gehen. Auch die Hausgeräte-Sparte wird abgegeben.

Frankfurt/Brüssel (APA) - Die Eurogruppe hat am Montag den spanischen Finanzminister Luis de Guindos als neuen EZB-Vizepräsidenten nominiert. Die Empfehlung geht an den EU-Gipfel.
 

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Eurogruppe schlägt de Guindos als neuen EZB-Vizepräsidenten vor

London (APA/AFP) - Geflügel-Notstand beim Hendlbrater KFC: Wegen Lieferproblemen seines neuen Partners DHL hat die Fastfoodkette Kentucky Fried Chicken hunderte Filialen in Großbritannien nicht öffnen können. KFC erklärte am Montag, seit dem Wochenende hätten über 700 der landesweit 900 Läden schließen müssen, andere hätten ihr Angebot reduziert oder die Öffnungszeiten eingeschränkt.
 

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Geflügelkette KFC gingen Hühner aus - Hunderte Filialen blieben zu

Wien/Kapfenberg/Wels (APA) - Die Aktien des steirischen Rennsport- und Luftfahrtzulieferers Pankl Racing Systems können nur noch bis zum 30. Mai 2018 an der Wiener Börse gehandelt werden. An diesem Tag endet die Zulassung zum amtlichen Handel, hat die Wiener Börse am Montag laut einer Pankl-Aussendung beschlossen. Den Antrag zum Delisting stellte Pankl wie berichtet am 14. Februar.
 

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Pankl Racing-Aktien: Letzter Handelstag am 30. Mai