Top-Manager blicken vorsichtig optimistisch nach vorn - Studie

Berlin (APA/Reuters) - Trotz der Sorge über Marktabschottungen und Hackerangriffe geben sich laut einer KPMG-Umfrage viele globale Konzernchefs verhalten optimistisch. Neun von zehn Firmenlenkern sehen demnach die Wachstumsaussichten ihres Unternehmens in den nächsten drei Jahren positiv, "wenn auch auf eher bescheidenem Niveau".

Dies geht aus einer am Dienstag vorgelegten Umfrage der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG unter rund 1.300 Vorstandschefs großer Unternehmen aus zehn Ländern hervor, darunter 125 aus Deutschland. Sowohl weltweit als auch in Deutschland geht über die Hälfte der Chefs davon aus, dass ihre Firma jeweils maximal um zwei Prozent wächst.

Rund 61 Prozent der deutschen Vorstandschefs sind laut Umfrage zuversichtlich, dass die deutsche Wirtschaft insgesamt in den kommenden drei Jahren zulegt. 2016 waren es noch 82 Prozent. Zwei Drittel der Manager sehen in den protektionistischen Bestrebungen mancher Staaten die größte Gefahr für das Wachstum des eigenen Unternehmens.

Wie aus der Studie Global CEO Outlook Survey zudem hervorgeht, will knapp die Hälfte der deutschen Chefs in den nächsten Jahren die Zahl der Beschäftigten um sechs bis zehn Prozent erhöhen. Damit rechnen im globalen Durchschnitt nur 36 Prozent. Die meisten Manager gehen davon aus, dass durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz und Robotik mehr Arbeitsplätze geschaffen als abgebaut werden. Große Sorgen bereitet den Konzernlenkern die Bedrohung durch Hackerattacken: "49 Prozent weltweit (und 47 Prozent in Deutschland) sagen, es sei keine Frage mehr, ob mit einem solchen Angriff zu rechnen sei, sondern lediglich noch, wann dies geschehe."

Bei der Erwartung der Rendite der Digitalisierung äußern sich die deutschen Chefs zurückhaltender als ihre ausländischen Kollegen. Transformationsprojekte würden sich eher mittelfristig auszahlen.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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