Top-EZB-Notenbanker für Änderung der geldpolitischen Botschaft

Tallinn (APA/Reuters) - Estlands Notenbankchef Ardo Hansson spricht sich aufgrund des starken Wachstums im Euroraum für Änderungen in der Kommunikation der EZB aus. In den nächsten Monaten solle die Europäische Zentralbank (EZB) prüfen, ob sie in ihrer Botschaft nicht die Aufmerksamkeit mehr auf die vielseitigen Elemente der Geldpolitik einschließlich der Zinsen lenken sollte, sagte das EZB-Ratsmitglied am Dienstag.

"Die Tatsache, dass das Wachstum so kräftig ist, gibt uns eine Menge Zuversicht, dass sich mit der Zeit Preisdruck aufbaut", sagte Hansson vor Journalisten.

Bisher hält die EZB in ihrem geldpolitischen Ausblick immer noch an einer starken Verknüpfung ihrer billionenschweren Anleihenkäufe mit der Inflationsentwicklung fest. Wie EZB-Direktor Benoit Coeure kürzlich sagte, könnte die Notenbank dies abschwächen, wenn sie zuversichtlich genug sei, dass die monatlichen Käufe weniger nötig werden, um das Inflationsziel von knapp unter zwei Prozent zu erreichen.

Berlin (APA/Reuters) - Der chinesische Staatskonzern SGCC hat einem Zeitungsbericht zufolge den Kaufvertrag für eine 20-Prozent-Beteiligung an dem deutschen Netzbetreiber 50Hertz unterzeichnet. Derzeit würden nun verschiedene Möglichkeiten geprüft, wie ein Einstieg der Chinesen noch verhindert werden könne, berichtete das "Handelsblatt" am Dienstag unter Berufung auf deutsche Regierungs- und Branchenkreisen.
 

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Chinas 2. Versuch für Einstieg bei deutschem Netzbetreiber 50Hertz

Düsseldorf (APA/Reuters) - Die Ceconomy-Tochter Media-Saturn steht Insidern zufolge unmittelbar vor einer Einigung zur Zukunft ihres Russland-Geschäfts. Die Gespräche mit dem russischen Konzern Safmar könnten binnen weniger Tage abgeschlossen werden, sagten drei mit dem Vorgang vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Im Zuge dessen erwäge Ceconomy eine Kapitalerhöhung, um frisches Geld in die Kasse zu bekommen.
 

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Ceconomy prüft Kapitalerhöhung rund um Russland-Deal - Insider

Bozen (APA) - Die im Südtiroler Sennereiverband zusammengeschlossenen Milchhöfe haben sich auf ein Verbot des umstrittenen Pflanzenschutzmittels Glyphosat geeinigt. Ab 1. Juli ist der Einsatz glyphosathaltiger Pflanzenschutzmittel auf allen Futterflächen, die von Bergbauern bearbeitet werden, untersagt, teilte der Verband am Dienstag in einer Aussendung mit.
 

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Südtiroler Sennereiverband verbietet Glyphosat