Tiwag verliert Arbeitsprozess gegen Landesenergiebeauftragten

Innsbruck (APA) - Der Tiroler Energieversorger Tiwag hat einen Arbeitsgerichtsprozess gegen den Energiebeauftragten des Landes, Stephan Oblasser, verloren. Die Tiwag hatte Oblasser 2015 wegen "eines begründeten, irreversiblen Vertrauensverlustes" fristlos entlassen. Nun hob das Landesgericht die Entlassung auf und gab Oblasser in allen Punkten Recht, berichtete die "Tiroler Tageszeitung" (Mittwochsausgabe).

Die Entlassung wäre nicht gerechtfertigt gewesen, hatte eine entsprechende Klage Erfolg. "Wir akzeptieren das Urteil und werden es auch nicht bekämpfen", erklärte Tiwag- Vorstandsvorsitzender Erich Entstrasser gegenüber der "TT". Die Tiwag muss Oblasser jetzt das Entgelt und alle Ansprüche für die vergangenen Jahre seit der ungerechtfertigten Entlassung nachzahlen.

Weil eine Wiedereinstellung keinen Sinn mehr machen würde, einigten sich der Landesenergiebeauftragte und der landeseigene Energieversorger laut dem Bericht darauf, dass Oblasser vorerst seinen Urlaub konsumiert und dann aus dem Unternehmen ausscheidet. Man habe eine Pensionsregelung vereinbart, wonach Oblasser 2019 Anspruch auf eine ASVG-Pension hat.

Oblasser war trotz der Entlassung Landesenergiebeauftragter geblieben. Angestellt war er beim Verein Energie Tirol.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte