Tiroler Plansee baut neues Werk in Südkorea

Breitenwang/Reutte (APA) - Der weltweit tätige Hochleistungswerkstoffhersteller Plansee mit Stammsitz in Breitenwang bei Reutte in Tirol baut ein neues Werk in Südkorea. Eine entsprechende Absichtserklärung hätten das Unternehmen und politische Vertreter der Provinz Gyeonggi-do am Dienstag in Tirol unterzeichnet, teilte die Plansee-Gruppe am Dienstag in einer Aussendung mit.

Der koreanische Provinzgouverneur Kyung-pil Nam und Bernhard Schretter, Vorstandsmitglied der Plansee Holding AG, unterzeichneten eine Erklärung über den Kauf eines Grundstücks und die Errichtung eines Gebäudes mit 2.500 Quadratmetern Produktions- und Bürofläche, hieß es. "Mit dem Neubau vor den Werkstoren unserer Schlüsselkunden unterstreichen wir unser langfristiges Engagement als Zulieferer für die Halbleiter- und Displayindustrie in Südkorea", erklärte Schretter. Das Betriebsgebäude soll 2016 bezugsfertig sein.

Insgesamt 10 Mio. Euro Euro investiere Plansee in das Projekt. "Die Investition ist Voraussetzung für weiteres Wachstum in Südkorea", meinte das Vorstandsmitglied. Zudem führe die Gruppe ihre bereits bestehenden Standorte für Produktion und Vertrieb in Korea in dem Neubau zusammen und erweitere die Fertigungskapazitäten.

Kyung-pil Nam meinte, das Gewerbegebiet Dongtan, in dem Plansee investiere, sei optimal gelegen. Dort hätten unter anderem zahlreiche Elektronikunternehmen sowie Forschungs- und Entwicklungszentren ihren Sitz. Man werde die notwendige verwaltungstechnische Unterstützung leisten, damit Plansee seine Investition umsetzen könne. Die Plansee-Gruppe hat im Geschäftsjahr 2013/14 einen Umsatz von 1,2 Mrd. Euro verzeichnet. Die Gruppe beschäftigte 6.060 Mitarbeiter.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro