Tiroler Lebensmittelkette "MPreis" 2015 mit Umsatzrekord

Der Tiroler Lebensmittelhändler "MPreis" hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2015 einen Umsatzrekord verzeichnet und erstmals über 800 Mio. Euro erwirtschaftet. Dies teilte das Unternehmen am Freitag in einer Aussendung mit. Die Umsatzsteigerung betrage vier Prozent. Angaben zum Gewinn wollte der Lebensmittelhändler auf APA-Nachfrage nicht bekannt geben.

"Diese erfolgreiche wirtschaftliche Entwicklung eines regional tätigen und familiengeführten Handelsunternehmens ist bemerkenswert, da der Lebensmittelhandel in Österreich von internationalen Konzernen dominiert wird", sparen die Tiroler nicht mit Eigenlob. Die extreme Marktkonzentration zeige sich darin, dass die drei großen Händler - Spar, Rewe, Hofer - bereits einen Marktanteil von mehr als 80 Prozent beherrschen würden.

Im Jahr 2015 habe "MPreis" zwölf neue Filialen eröffnet und betreibe nun aktuell 250 Märkte in Tirol, Südtirol, Salzburg, Kärnten und Vorarlberg. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen laut eigenen Angaben rund 5.600 Mitarbeiter, davon 220 Lehrlinge.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro